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Potentiometer - Bauformen und Ausführungen
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TipFox
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Beitrag1/2, Verfasst am: 28.12.2008, 12:22   

Betreff:   Potentiometer - Bauformen und Ausführungen
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In diesem Thread sollen Erfahrungen, Bauformen und Tipps/Tricks zu Potentiometern oder kurz Potis zusammen getragen werden.

Diese Bauteile gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen - und jeder von uns hatte sicher schon mal ein Problem damit.
Es wäre schön, wenn wir auf diese Weise eine Sammlung von Berichten über Problemlösungen bezüglich Potis zusammen bekämen.

Natürlich sind auch Verlinkungen auf bereits veröffentlichte Berichte mit "Potentiometer - Anteil" hier gut aufgehoben...

Als Einstieg und Beispiel, wie so ein Bericht aussehen könnte, verlinke ich auf den entsprechenden Teil in meinem Reparaturbericht zum Eumig 326U:

Klick auf das Bild springt zum Reparaturthread!


Es soll hier nicht um Menge, sondern um Vielfalt gehen. Wer also schon ungewöhnliche Potentiometer behandelt hat oder besondere Tricks und Kniffe kennt - immer her damit, ein interessiertes Publikum ist Euch sicher Wink

P.S.:
Ein Beispiel für eine besondere Bauform mit einem ganz raffiniertem "Schleifer" findet Ihr HIER
_________________
Gruß TipFox

Zuletzt bearbeitet von TipFox am 18.11.2013, 16:20, insgesamt 2-mal bearbeitet
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MGW51
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Beitrag2/2, Verfasst am: 18.03.2012, 17:07   

Betreff: Was man nie tun sollte!
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An dieser Stelle nichts mit raffinierter Bauform sondern einfach ein Beispiel aus der Reparaturpraxis, was man unbedingt beherzigen sollte.

Ganz allgemein ist es immer mit gewissen Schwierigkeiten verbunden, ein auch mechanisch zum Gerät passendes Poti als Ersatz zu requirieren. Die Schwierigkeit wächst mit steigender Länge der Betätigungswelle - nein, nicht der Achse denn die gibt es am Poti nicht wirklich.

Um noch einen drauf zu setzen muß das Poti zusätzlich über einen integrierten Netzschalter - also so ein "schwarzes Klötzchen hintendran" - verfügen. Hat man Glück, dann besitzt dieser Regler nur die obligaten drei Anschlüsse E - S - A und seine Welle ist lang genug um ihrem Zweck zu dienen. Wenn sie zu lang geraten ist, dann schafft ein Kürzen mittels Eisensäge und ggfs. anchließendes Anfeilen einer Fläche oder auch einfaches Schlitzen der Welle mittels feinzahnigem Metallsägeblatt die Voraussetzung der bestimmungsgemäßen Verwendung. Besser allerdings ist es, wenn man ein elektrisch passendes Poti mittels Aufsteckmuffe in der Art verlängert, daß das benötigte Wellenende vom irreparablen Poti abgetrennt und also angemufft wird. Solche Muffen gab es seinerzeit käuflich, man kann sie aber problemlos selbst anfertigen. Geeignete Messing- oder Aluminiumrohre finden sich in einschlägigen Baumärkten oder bei Elektronikversendern. Alurohr ist nur für die Verbindung von Aluwellen zu benutzen!

Das größte aller Probleme tut sich auf, wenn es gilt ein hochohmiges Doppelpoti mit Netzschalter zu ersetzen. Wenn so ein Bauteil dann auch noch durch die Skalenscheibe hindurch bedient wird, ist beim passendmachen einer Ersatzlösung erhöhte Aufmerksamkeit angebracht. In einem aktuellen Falle stieß ich auf eine Lösung, die so nur als völliger Pfusch bezeichnet werden kann denn das als Ersatz zurechtgemachte Schalter-Doppelpoti ist nur noch Schrott.

Die Spuren der Säge unübersehbar und ebenso unübersehbar die Landluft zwischen der Hohlwelle des Klangreglers und der Schalterwelle die auch den Lautstärkeschleifer bewegt.

Abgesehen davon, daß nun die Schalterwelle ganz jämmerlich hinundher schlackert, so eine Konstruktion verursacht zudem permanente Störgeräusche. Im Normalzustand ist das Austrittsende der Hohlwelle gerade so groß gebohrt, daß die Schaltwelle saugend hindurchpaßt. das übrigen Wellenteil ist - wie hier im Bild zu sehen - weitaus reichlicher gebohrt, eben um unerwünschte Geräusche zu vermeiden und um ein Festgehen der Wellen aufeinander zu verhindern.

Ist es unumgänglich, eine Hohlwelle einzukürzen dann sollte dies sehr reichlich geschehen. Das abgeschnittene Kopfende ist dann entsprechend zu kürzen und mittels überschiebmuffe sind beide Teile sicher zu verbinden. Dabei wird die Muffe auf dem Kopfstück verklebt, das Potiseitige Ende dagegen wird geschlitzt und nach dem das Poti selbst in seiner Halterung montiert wurde auf den Wellenstummel aufgeschoben. um den geschlitzten Bereich wird ein Drahtbund gelegt und fest verrödelt. Das ist völlig ausreichend um die Klangblende sicher betätigen zu können.

Wichtig noch der Hinweis, daß unbedingt etwas Vaseline auf das von der Muffe überdeckte Stück der Hohlwelle gegeben wird. So sichert man eine ggfs. erforderliche Demontage.

In dem hier angesprochenen Falle waren derlei Klimmzüge entbehrlich weil ich halt noch ein entsprechendes Originalteil am Lager hatte. Einmal ist aber auch das größte Lager leer - hinzukommen tut nichts, wie auch, hochohmige Potis, damit meine ich Geräte ab 0,5 aufwärts, werden in diesen Leistungsbereichen nicht mehr benötigt. Ein Klangblenderegler ist noch rel. einfach auf einen anderen Wert anzupassen - beim Lautstärkeregler geht das leider nicht so ohne weiteres. Wenn der mit 1,0MΩ oder auch üblich 1,3MΩ dimensioniert ist, dann muß man das so akzeptieren wobei die 1,3er im Regelfall auch mindestens einen zusätzlichen Abgriff für die physiologische Anpassung besitzen und nur selten als Doppelpoti vorkommen.

Um ein vorhandenes Poti mit linearer Charakteristik auf eine erforderliche logarithmische Kurve zu trimmen, empfiehlt sich ein Parallelwiderstand, wie es in dem sehr anschaulichen Beitrag von TipFox gezeigt wird:
_________________
Grüße aus der Lausitz von MichaelZ.

Die Reform der Rechtschreibung ist ein Symptom dafür, daß die Deutschen ihre Sprache nicht lieben.
(Eugen Ruge, Schriftsteller, 2018)
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