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Bandfilter - Bandbreitenregelung BLAUPUNKT 1939
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holger01
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Beitrag1/8, Verfasst am: 09.09.2007, 14:20   

Betreff:   Bandfilter - Bandbreitenregelung BLAUPUNKT 1939
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Hallo,

passend zum Thema der LORENZ Bandfilter habe ich hier mal einen Blaupunkt Bandfilter von 1939 zerlegt. Anders als bei Lorenz, sind die beiden Spulen hier vertikal übereinander auf einem Pertinax Rohr angeordnet. Als Kondensatoren werden hier aufwendig aussehende Glimmer C's verwendet. Die Spulen Drähte sind übrigens nicht verlötet sondern angeschweißt. Weiß jemand warum das so gemacht wurde?



Eine variable Bandbreite realisiert Blaupunkt auf rein elektrischem Weg. Wie man im Schaltungsauszug erkennen kann, wird für eine größere Bandbreite eine zusätzliche kapazitive Kopplung (3,3pF) zugeschaltet. Damit sich in Stellung schmal und breit jeweils die gleiche Resonanzfrequenz ergibt, werden in Stellung schmal die beiden C's 5,5pF und 8,3pF den Kreisen parallel geschaltet.



Holger
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TipFox
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Beitrag2/8, Verfasst am: 09.09.2007, 14:45   

Betreff:
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Hallo Holger,

ohne Not würd ich so ein Teil aber nicht öffnen Wink

Wenn die Drähte angeschweisst sind, wird es wohl ein Punktschweissverfahren sein - das passt ja auch bestens in die Röhrenzeit, schließlich sind die Teile der Röhren ja auch so verbunden.

Ein Nachteil dieser vertikalen Bauweise ist der unbequeme Abgleich - oft kommt man von unten nicht dran - und dann ist es eben nur ein halber Abgleich...
Allerdings reicht für einen normalen Abgleich auch der obere Kern. Kritisch wird es nur, wenn der untere zerbröselt ist und ersetzt werden muss - da muss man den Kreis wohl irgendwie vorab einstellen - ich hoffe, dass mir so etwas erspart bleibt Wink
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Gruß TipFox
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Getter
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Beitrag3/8, Verfasst am: 11.09.2007, 01:11   

Betreff:
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Naja, in einer Rö wird man natürlich aus verschiedensten Gründen nicht löten können... man denke zB mal an das Ausglühen beim Evakuieren.

Und auch heute noch wird an vielen Orten punktgeschweißt. Mit 'zeittypisch' würde ich da nichts bezeichnen.

Warum im Bandfilter, während das Gerät ansonsten verlötet ist ?
Das bietet eine recht sichere Methode, wirklich alle Drähte der HF-Litze auch sicher kontaktierend anzuschließen ! Das ist wichtig für die Spulengüte.

Andere Meinungen ?
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deltamike55
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Beitrag4/8, Verfasst am: 11.09.2007, 23:24   

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Sicherer Kontakt ja, auf alle Fälle.
Aber ich habe in Werbefilmen bereits damals eine Art "Schweißroboter" gesehen, welche Punktschweißungen millimetergenau ausführten.

"Lötroboter" sind mir dagegen unbekannt.

Da es sich beim Bandfilter um ein Bauteil handelt, welches mit seinem Sockel gut spannbar ist, könnte ich mir diese Variante vorstellen. Allerdings ohne Beleg.

Gruß, Dieter
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TipFox
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Beitrag5/8, Verfasst am: 12.09.2007, 11:52   

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Na ja - vielleicht war auch einfach der Kunststoff, in dem die Nieten stecken, nicht Hitzefest genug - schweissen geht schnell Wink


@Getter: "zeittypisch" habe ich auch nicht gemeint. Damit wollte ich nur andeuten, dass Punktschweissen _auch_ damals schon eine ausgereifte Technik war. Punktschweissen ist ja aus der Technik überhaupt nicht mehr weg zu denken Wink
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Gruß TipFox
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MGW51
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Beitrag6/8, Verfasst am: 03.02.2014, 22:18   

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Ja, nun lese ich erstmals diesen Thread Smile

Sind es tatsächlich Schweißverbindungen - da habe ich so meine Zweifel! Die Bilder sind leider zu klein um genaueres sagen zu können.

Was hätte man denn hier schweißen können - Spulendrähte, aus Stahl an ebensolche Kontaktösen?

Nein, ich vermute vielmehr, daß hier das Hartlötverfahren angewendet wurde denn nur damit kann man eine "bombensichere" Verbindung von Kupferdraht mit Messingösen herstellen. Daß beim Hartlötprozeß auch gern ein paar kleine Fünkchen stieben, ist unvermeidbar, schadet aber im allgemeinen nicht. Natürlich wird hier nicht mit der Gasflamme sondern mit Widerstandslötung gearbeitet.
Übrigens, ein Kupferblech wird beim E-Schweißen z. B. kleiner Teile als sicheres Trennmittel benutzt!

In den ersten Nachkriegsjahren sind ganze Empfängerserien hier bei uns im Hartlötverfahren montiert worden. Damit erreicht man nicht nur eine hohe Kontaktsicherheit mit absoluter Langzeitstabilität - man kann zugleich den Mangel an Stannum elegant umgehen! Der Reparateur dem so ein Kasten auf den Tisch kommt empfindet das allerdings eher als "Stalins Rache" Smile
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Grüße aus der Lausitz von MichaelZ.

Die Reform der Rechtschreibung ist ein Symptom dafür, daß die Deutschen ihre Sprache nicht lieben.
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TipFox
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Beitrag7/8, Verfasst am: 04.02.2014, 01:20   

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Hallo Michael,

da bin ich wohl ein Opfer der "Suggestion" des Startbeitrags geworden, wo eben behauptet wird, die Drähte seien angeschweisst. Wenn ich mir das auf den Fotos so ansehe, könnte das auch eine simple Weichlötverbindung sein Wink
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Gruß TipFox
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MGW51
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Beitrag8/8, Verfasst am: 04.02.2014, 02:07   

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Na ja, viel ist da leider nicht zu erkennen. Ich hatte schon den den Verdacht, daß ich die Bilder vertauscht habe - aber der Urbeitrag ist ja noch da und so konnte ich in der alten Galerie einen Abgleich machen.

Vielleicht kann uns Holger nochmal ein etwas größeres Bild zukommen lassen. Dann wird sich der Irrtum wohl aufklären.
Ist schon kraß, daß es weit über als ein halbes Dezennium brauchte, daß ich diesen Thread überhaupt zu Gesicht bekam Smile Und da gab es tatsächlich User, die dem Razyboard noch eine Träne nachweinten? Naja, Geschichte.

Freilich wird kein Mensch ALLES je lesen können oder wollen. Jetzt nicht mehr, weil es einfach zuviel ist. Damals aber standen wir noch am Anfang - man sieht ja die schnellen Reaktionszeiten der Antworter. . .
Es ist zwar recht stressig - weil man sich bei der Reko wirklich konzentrieren muß - doch ich mache es gerne, nicht zuletzt wegen des zunehmenden Überraschungseffektes. Man lernt ja auch immer noch was dazu wenn man - zwangsläufig - bei einigen Beiträgen etwas intensiver hinschauen muß.
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