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Bandfilter - Bandbreitenregelung LORENZ 1937
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holger01
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Beitrag1/5, Verfasst am: 27.05.2007, 23:56   

Betreff:   Bandfilter - Bandbreitenregelung LORENZ 1937
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Für viele ist es sicher ein alter Hut, aber ich habe hier mal einen Lorenz Bandfilter Bj. 1937 zerlegt. Bei diesem Modell läßt sich die induktive Kopplung durch schwenken der Sekundärspule verändern. Der Antrieb Erfolgt durch ein Hebelwerk. Je größer der Abstand der Spulen, je kleiner die induktive Kopplung der beiden Kreise. Die Kopplung läßt sich so von unterkritisch (kleine Bandbreite) bis kritisch (große Bandbreite) verändern.
Als Kapazitäten wurden hier Glimmer C's mit 220pF verwendet. Trotz des hohen Alters sind bei diesen
C's keine Alterungserscheinungen feststellbar. Die Dinger sind wie neu.

Holger





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19null5
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Beitrag2/5, Verfasst am: 28.05.2007, 02:45   

Betreff:
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holger01 schrieb wie folgt:
Für viele ist es sicher ein alter Hut, aber ich habe hier mal einen Lorenz Bandfilter Bj. 1937 zerlegt...
Der Antrieb Erfolgt durch ein Hebelwerk. Je größer der Abstand der Spulen, je kleiner die induktive Kopplung der beiden Kreise. Die Kopplung läßt sich so von unterkritisch (kleine Bandbreite) bis kritisch (große Bandbreite) verändern.


Hallo Holger,

ich glaube nicht, daß dieser interessante Filter für viele von uns ein alter Hut ist (mal abgesehen von "1937" - grins).
Aber auch wenn ich die Auswirkung der veränderlichen Kopplung im Filter verstehe - wie ist denn das entsprechende Bedienelement außen am Gerät bezeichnet? Als was hat man dem Kunden das verkauft?
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MGW51
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Beitrag3/5, Verfasst am: 28.05.2007, 12:37   

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Die Bandbreitenregelung ist nach meinem Wissen zumeist per Seilzug mit dem Klangregler gekoppelt. Das macht ja durchaus auch Sinn.

Es gibt außer der von Holger gezeigten Variante auch noch andere Möglichkeiten. Eine ist z.B. die Anbringung von zwei schwenkbaren HF-Eisen-Stäben. hier sind dann die Spulen fest auf dem Träger montiert. Das ist etwas betriebssicherer denn es kann bestenfals das "Bändel" reißen. Empfangsmäßig scheiden da solche Fehlerquellen wie prasseln durch einzelne alterungsbedingte Abrisse/Brüche von Litzendrähtchen aus.
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Grüße aus der Lausitz von MichaelZ.

Die Reform der Rechtschreibung ist ein Symptom dafür, daß die Deutschen ihre Sprache nicht lieben.
(Eugen Ruge, Schriftsteller, 2018)
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holger01
Historiker


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Beitrag4/5, Verfasst am: 28.05.2007, 14:13   

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Hallo Hajo,

diese Feature wird als variable Bandbreite bezeichnet. Sinn ist eine große Bandbreite (=besserer Klang) beim
(starken) Ortssender bzw. eine kleine Bandbreite (=bessere Trennschärfe aber dafür beschnittene Höhen) beim Fernempfang. Das hatten früher viele Super ab der Mittelklasse.
Der abgebildete Filter stammt aus einem Lorenz Super 200. Die Bandbreite wird über einen separaten Knopf an der Vorderseite eingestellt. Über eine entsprechende Hebelei wird die Kopplung beider Bandfilter simultan verändert. Hier ein Bild der, recht aufwendigen, Mechanik.


Später hat Lorenz das, wie von Michael beschrieben, mit Skalenseilen gelöst. In den Bandfiltern ist dann eine Feder die die bewegliche Spule in Stellung "lose Kopplung" hält. Über Zug am Skalenseil kann die Sekundärspule dann geschwenkt werden. Ich habe irgendwo noch ein solches Filter. Ich werde mal ein Bild davon machen.

Die Bilder des Nachfolgefilters Bj. 1939....



Der große Vorteil dieser mechanischen Methode ist, dass das Schwenken der Spule keinen
Einfluß auf die eingestellte Resonanzfrequenz hat. Bei allen anderen Verfahren zur Bandbreitenregelung
wird die Resonanzfrequenz verstimmt, was dann wieder aufwendig kompensiert werden muß.

Andere Hersteller haben die variable Bandbreite auch auf elektronischem Weg gelöst. Ein schönes Beispiel
ist das Radio Schaub Heidelberg. Hier hatte ich das mal beschrieben. (Die passiven Bauteile des Bandfilters)

Kurzbeschreibung passiver Bauteile beim Schaub Heidelberg W




Holger
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MGW51
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Beitrag5/5, Verfasst am: 28.05.2007, 19:40   

Betreff:
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Das m.E. schöne an solchen Lösungen ist immer die +/- umfangreiche Lösung mechanischer Verstellelemente. Wenn das so wie in dem gezeigten Beispiel mit einer separaten Bedienung verbunden ist, dann kann man davon ausgehen, daß möglichst wenig "ausgeleiert" ist. Anders istdas, wenn diese Maschinerie in Zwangskopplung mit dem Klangregler liegt - der wurde doch weitaus häufiger benutzt - man merkte das meist schon daran, daß er recht leichtgängig und prasselfrei - im Verhältnis zu anderen Geräteteilen wie Wellenschalter/Klangregister - funktionierte.
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Grüße aus der Lausitz von MichaelZ.

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