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Netzstecker - Europastecker
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MGW51
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Beitrag1/19, Verfasst am: 20.11.2006, 00:32   

Betreff:   Netzstecker - Europastecker
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In einem anderen Board kam dieser Begriff EUROPASTECKER auf. Er soll nicht mit dem gängigen Produkt namens Eurostecker verwechselt werden, ist auch vollkommen inkompatibel dazu!

Eine rechte Vorstellung, was darunter zu verstehen ist bzw. wie dieses Teil konstruiert ist, habe ich nicht; vielleicht auch noch ein paar andere User, denen das ein unbekanntes Wesen ist.

Wer kann dazu etwas aussagen?
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mike jordan
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Beitrag2/19, Verfasst am: 20.11.2006, 01:09   

Betreff:
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Hallo Michael,

derjenige der mit diesem Bergriff argumentiert, ist auf dem Holzweg.

Nachtrag: ein zerlegbarer Stecker wie dort auch zu sehen ist, kann bestenfalls als "Flachstecker" benannt werden und kann aus meiner Sicht kein einziges Sicherheitszeichen tragen.

Hier der Hinweis aus der Euronorm EN 60065 ist alt VDE 0860:


Auszug aus der Europanorm EN 60065 und VDE 0860
Hinweis auf die IEC Normen zum Europastecker an Geraeten der Schutzklasse II


Der echte hat 4 bis 8 solcher Embleme am Koerper. Es gibt dort, an dem vom MGW51 gesehenen Ort, zwei Meldungen mit Erfahrungen aus Baumaerkten "die sind verboten" die sind wie ich das sehe richtig, werden aber abgetan!

Ein Europastecker ist der flache Stecker den jeder kennt. Immer angespritzt, immer an Schlauchleitung, ohne Erder, Kunstoffpins die vorne die kurzen Kappen haben, kurzum "der Europastecker" wie heute an jedem Radio angebaut. Wer es genau wissen will, bei Reichelt Electronic heisst der: NKE 150 und noch andere Laengen und Farben aber immer "NKE"

so sieht er aus:



mike



Anmerkung Admin:
Was der User unter dem Begriff "dort auch zu sehen" versteht, erschließt sich mir ebensowenig wie wer von ihm als "derjenige" bezeichnet wird.
Alles was mike jordan hier schreibt ist thematisch leider komplett falsch! Er nimmt Bezug auf den sogenannten "Eurostecker", auch als IEC-Stecker bezeichnet. Der von mir angefragte EUROPASTECKER hat damit aber NICHTS zu tun!
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GeorgS

hat uns leider verlassen.
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Beitrag3/19, Verfasst am: 20.11.2006, 14:02   

Betreff:
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Hallo,

ich war derjenige, der vom "Europastecker" schrieb. Das war nach meiner Erinnerung vor 25 bis 30 Jahren,
der Stecker hatte etwa so eine Korpus wie der oben Abgebildete, nur etwas grober und er hatte drei Flachstifte, sollte den Schuko ablösen.
Das Ding war totgeboren, ich persönlich kenne ihn nur von einem Spiegel-Artikel.
Die Ablehnung war stark, da die Verbindung von Jedermann als "wackelig" emfunden wurde, es war gegen die meisten in Europa existierenden Stecker ein Rückschritt.

Erinnert sich noch jemand genauer?


Gruß
Georg
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Nils
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Beitrag4/19, Verfasst am: 20.11.2006, 14:14   

Betreff:
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Hallo Freunde,

jetzt haben wir also auch hier diese leidige Euromist-Diskussion...

na, sei's drum !

Im RM hab ich schon mal dazu geschrieben, das diese Euro/Flachstecker (oder wie immer sie nun heißen) in meinen Augen schon in der jetzigen Form eigentlich "wackelig" und kontaktunsicher sind. Bei meinen Wand-Schukosteckdosen sitzen die nämlich nicht gut ! Grund: die Stifte sind viel schmaler als an unserem Schukostecker.

Wenn nun in einer der Steckdose lange Jahre auch ein Schukostecker steckte - und womöglich oft gezogen wurde, sind die Fasserkontakte in der Steckdose durch Materialermüdung gar nicht mehr richtig in der Lage, diesen Flachstecker kontaktsicher zu fassen. Jedenfalls habe ich einige Steckdosen im Hause, wo diese Flach-und Eurostecker erst durch "nachrütteln" richtig arbeiten wollen.

Mit elektrischer Sicherheit hat das nichts zu tun...das ist mir klar !

Gruß, Nils
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Thomas
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Beitrag5/19, Verfasst am: 20.11.2006, 15:33   

Betreff:
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Hallo Leute,

da Georg von einem Europastecker gesprochen hat ist der abgebildete Stecker falsch. Dieser könnte dem als Typ L bezeichneten italienischen Stecker entsprechen. Dieser wurde, bzw. wird zum Teil auch in anderen Ländern verwendet aber er hat sich tatsächlich nicht in Europa durchsetzen können.
Der Eurostecker selber ist der zweipolige Flachstecker.
Die Kontaktstifte sollten dabei leicht nach innen zueinander geneigt sein, damit sie in Schukosteckdosen halt haben. Die Stifte sind nämlich tatsächlich dünner als beim Schukostecker.

Zu dem Verbot dieser Stecker zum Nachrüsten.
Ich weiß nicht ob jemand die Diskussion in dem Elektroforum wo ich auch meinen Senf zu gebe gelesen hat. Dort hat sich folgendes durch Informationen von Herstellern und fleißigem Studium der VDE ergeben, daß diese Stecker nur nachgerüstet werden dürfen, wenn sie nichtlösbar mit einer Leitung verbunden werden.
Das bedeutet im Klartext die zu verbindenden Drähte müssen mit entsprechendem Werkzeug unlösbar mit dem Stecker verbunden werden. Somit sind diese, welche über Schraubanschluß verfügen in Deutschland nicht zulässig. Wenn man schon mal im Baumarkt auf solche trifft muß dort klar erkennbar darauf hingewiesen werden, daß diese nur für den Export bestimmt sind.

Hier ein entsprechender Auszug der VDE:

Zitat:
Für Anschluß an:
H03VVH2-F 2x0,75, flach (fl.)
Flachmantelleitung

Crimpverbindung
weil ein solcher Stecker, wenn er den Prüfanforderungen entsprechen soll, nach DIN VDE 0620 Teil 101/9.5, bei den Anschlußstellen nur für Löt- oder Crimpverbindungen ausgestattet sein darf. Schraubverbindungen sind nicht zulässig!


Verwendungsvorschrift

Diese Europastecker (2-polig ohne Schutzleiteranschluß) dürfen nur mit Anschlußleitung HO3 VVH 2-F 2 x 0,75 (Flachmantelleitung), installiert werden. Sie müssen mit der Leitung ein unteilbares Ganzes bilden und dürfen nach VDE 0100 § 64.4 nur für schutzisolierte Geräte verwendet werden und nur an diese angeschlossen in Verkehr gebracht werden. Nach dem Gesetz für technische Arbeitsmittel ist es untersagt, die Stecker dem Verbraucher lose zur Verfügung zu stellen. (Gewerbeaufsicht).


Gruß Thomas
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MGW51
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Beitrag6/19, Verfasst am: 20.11.2006, 15:41   

Betreff:
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Lieber Nils, diese "Krankheit" ist leicht behebbar.
Es gibt Adapter für Schukodosen, in welche 2, 3 oder gar 5 Eurostecker absolut fest und kontaktsicher einsteckbar sind. Letzteres ist schon ziemlich absurd, bei den 2-ern gibt es auch eine Ausführung wo ein Schuko- oder Profilstecker zusätzlich mit eingeschoben werden kann.
Solche Lösungen sind allemal besser als diese Kombidosen, welche neben den Schukokontakthülsen noch ein weiteres Paar Kontakte für Eurostecker besitzen.

Aber es geht nicht um diese allgemein bekannten Standardsteckverbindungen!
Wie weiter vorne Georg schon schrieb, geht es mir um diese Fehlkonstruktion von deren kurzer Existenz mir bis vor drei Tagen nichts bekannt war. Gab es bei uns zum Glück auch nicht. Andere kurios anmutende Teile könnte ich hier auffahren, aber dafür hat Thomas schon ein separates Forum geöffnet. Später mehr dazu.

Ich würde mich freuen, wenn jemand ein Bild der, nennen wir sie einfach mal so, Dreistift-Europa-Steckerverbindung beisteuern könnte.
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Thomas
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Beitrag7/19, Verfasst am: 20.11.2006, 15:49   

Betreff:
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Sorry,
habe meinen Eingangssatz falsch formuliert.
Der abgebildete Stecker ist natürlich ein Eurostecker. Der von Georg genannte ist nicht abgebildet.

@Michael,
den Stecker Typ L findest Du bei Wikipedia. Allerdings habe ich selber nochmal gesucht und finde den mit den Flachen Stiften nicht.
Bekannt ist er mir aber.



Gruß Thomas
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TipFox
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Beitrag8/19, Verfasst am: 20.11.2006, 16:25   

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Oder meint Ihr vielleicht diesen:

internationaler Standard, IEC60906-1

Hat aber auch runde Stifte - und lt. Wikipedia will ausser Brasilien niemand das Ding einführen Wink

Publiziert 1986 - passt das ?
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Gruß TipFox
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Beitrag9/19, Verfasst am: 20.11.2006, 16:46   

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Genau Jürgen!

Das wird wohl das sagenumwobene Korpus delikateß sein, welches die Wackelkonstruktion, auf die Georg Bezug nahm, ersetzen soll und welche mir völlig unbekannt ist.

Vielen Dank für alle eure Unterstützung.

Da wird die Flachstiftchimäre auch nicht mehr lange auf sich warten lassen.
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GeorgS

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Beitrag10/19, Verfasst am: 20.11.2006, 19:40   

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Hallo,

ich hab inzwischen in Wiki einiges gefunden, und seitdem bin ich mir nicht mehr so sicher, ob das wirklich Flachstifte waren.



Gruß
Georg
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Beitrag11/19, Verfasst am: 16.12.2006, 19:10   

Betreff:
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also der vorschlag von 1986 schaut sehr nach schweizer steckern aus.
euro...2 stifte kunststoff und die stecker aus plastik und die enden metallkontaktflächen
schuko----allr 3 stifte vollmetall....nachteil...können berührt werden wenn stromführend

meiner ansicht nach ist das englische system mit den stiften im dreieck das einzig wahre (ausführung 16 A)
immer schuko , phase immer definiert....genug platz im stecker auch für richtig dicke 2,5 mm2 kabel

nicht zu vergessen...der rmorg thread ist gemeingefährlich
die aussage, ich kann damit umgehen, ich mach meine eigene ÖVE bzw. VDE hat 2 große denkfehler
1. keine versicherung zahlt einen cent wenn was passiert ...elektrisierung oder feuer
2. das stromunternehmen kann und wird die energieversorgung nachher abklemmen wenn die installation nicht öve/bzw vde entspricht....

ist vertragsbestandteil-....auch wenn einige in ehren ergraute herren anderes behaupten

ich habe lieber ein gerät das sicher im betrieb ist, als ein kabel und stecker der der sicherheit der 30er entspricht.-.da gabs ca 100 mal soviele stromtote im haushalt per 100.000 einwohner wie heute.....ich muss nicht der sein der die statistik damit beweist.....



Anmerkung Admin:
Der Radiomeister schreibt hier auch am Thema vorbei statt den Thread zuvor auch wirklich zu lesen. Das ist weder hilfreich noch sinnvoll denn es führt bestenfalls zur Verwirrung bei nach wirklicher Antwort suchenden! Ich sehe mich daher gezwungen, hier einen Abschlußbeitrag anzuhängen.
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MGW51
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Beitrag12/19, Verfasst am: 03.02.2014, 15:44   

Betreff:   Zusammenfassung
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Der Begriff "EUROPASTECKER", auf den ich eingangs bereits abstellte, ist so gesehen nicht korrekt! Er wird von vielen Schnellesern einfach mit dem "Eurostecker" gleichgesetzt was aber vollkommen falsch ist.

Richtig ist hingegen, daß die sogenannten Eurostecker mit der neuen internationalen Norm kompatibel sind. Umgekehrt ist das selbstverständlich ausgeschlossen da es ja keinen Sinn ergäbe! Um jegliche Zweifel oder Irrtümer auszuschließen habe ich einen Seitenscan von einer zutreffenden Wikipediaveröffentlichung gemacht und inhaltlich gerafft. Wer es genauer und detaillierter wissen möchte, folge bitte dem Link im Beitrag von TipFox.


Dies ist also das von mir gesuchte Stecksystem - wann es in D kommt, ist noch völlig offen! Das in meinen Augen wichtigste positive Merkmal habe ich farblich hervorgehoben. Gerade in Verbindung mit Geräten der Unterhaltungselektronik bietet sich bei Benutzung dieser Steckverbindungen neben einer nahezu perfekten Gerätesicherheit auch eine absolut überdenkenswerte Einsetzbarkeit beim Anschluß / Neuanschluß von Allstromgeräten - seien die nun "nur " repariert oder gar Neubauten.
In Verbindung mit einem Trenntrafo braucht es dann allerdings einen erdfreien und verpolungssicheren Zwischenstecker. Doch das wird die kleinste Hürde sein.

Nachdem Brasilien diese neue Steckverbindung bereits 2010 per Gesetz einführte, sollte die Bezeichnung eigentlich auf "Weltstecker" geändert werden Ohnmacht
Aber keine Sorge, die Amis werden sich ganz gewiß auch dagegen sperren und damit dürfte auch der Weg des allemannischen Anhängsels vorgezeichnet sein. . .
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Beitrag13/19, Verfasst am: 04.02.2014, 01:30   

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Also manchmal muss man schon an Wickipedia zweifeln ...


Verpolungssicher ? Wozu denn das, da brauchte man wohl dringend Argumente für den "neuen" Stecker Wink
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Beitrag14/19, Verfasst am: 04.02.2014, 02:34   

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Das sehe ich nicht so - ist ja auch keine Erfindung der Wiki sondern so als Standard definiert.

Sinn macht es schon in Gleichstromnetzen und freilich auch in Einphasennetzen wie sie wohl in der überwiegenden Mehrheit anzutreffen sind. Ob es noch Gleichstromnetze gibt, weiß ich nicht, will das aber keinesfalls ausschließen - WELTWEIT gesehen!

Ein solches Steckersystem bietet damit die Voraussetzung für die unbehinderte Nutzung elektrischer Haushaltsgeräte bis max. 20 A Leistungsaufnahme. Wenn der Neutralleiter immer und gezielt auf Masse geklemmt ist, ist damit die höchstmögliche Sicherheit gegen ungewollte Körperdurchströmung gegeben. Das kann kein derzeit in D übliches Schukosystem gewährleisten. Das französische oder auch das polnische dagegen schon!

Für die Gerätehersteller bietet das freilich auch nur noch Vorteile enormen Ausmaßes. Geringerer Materialeinsatz bei gleichbleibendem Abgabepreis = gesteigerter Ertrag Smile Und dadurch, daß jegliche Bevorratung und sei sie auch noch so minimal mit diversen "fremdländischen" Steckern in Fortfall kommt, wird ein weiterer Kostenfaktor elegant aus dem Felde geschlagen.

Du merkst schon - ich bin begeisterter Verfechter der neuen, kommenden Norm und ich denke, daß das auch nicht mehr viel länger dauern wird als man für die Fertigstellung des Hauptstadtflughafens brauchen wird. Eher geht es schneller aufdentischhau
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Beitrag15/19, Verfasst am: 04.02.2014, 03:25   

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Gleichspannungsnetze? Wo soll das sein ?

Und was die "Anklemmung" angeht: da bist Du genau so vom Elektriker abhängig, wie bisher - d.h. reine Glücksache. Klar - es gibt "Abnahmen", aber die verdienen oft ihren Namen nicht... jedenfalls hat in unserem Haus (noch mit "klassischer Nullung") ein Phase auf dem Schutzleiteranschluss 40 Jahre gebraucht, um entdeckt zu werden - hat auch ein "Fachmann" gemacht.

Nebenbei: ich hoffe doch sehr, dass für (falls es die wirklich noch gibt) Gleichspannungsnetze dann ein anderer Stecker verwendet wird - andernfalls wird der "Vorteil" zur Katastrophe - Trafos mögen halt keine Gleichspannung Wink

Sieht für mich nach reiner "Regulierungswut" aus - ähnlich zu bewerten wie die "Energiespar" - Funzeln, wie fast Alles heute, nicht zu Ende gedacht. Bzw. eben aus einem anderen Gesichtswinkel entstanden: "wie kann ich den größten Reibach in kürzester Zeit machen". Nichts ist besser und einträglicher für eine lahmende Industrie als solch neue gesetzliche "Regelungen".

Ich wage mir die unvorstellbaren Mengen an Elektroschrott gar nicht auszudenken, die das produzieren würde - weltweit gesehen ein Umweltverbrechen 1. Ranges ...
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