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Bandmaterial: AGFA Wolfen, Kartonagen 1957
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MGW51
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Beitrag1/7, Verfasst am: 15.01.2013, 10:23   

Betreff:   Bandmaterial: AGFA Wolfen, Kartonagen 1957
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In Hajos ausführlicher Tabelle der Kartonagen findet man für die erste ''Rote Serie'', welche bis etwa 61/62 genutzt wurde, für die 18-er Spule mit 350m Normalband folgende Stulpdeckelschachtel:

Keine zulässige Linkadresse!

Bis gestern war mir auch keine andere Ausführung je zwischen die Finger geraten.

Wie schnell sich gehabt geglaubtes Wissen als tatsächliches Halbwissen erweist, wurde mir wieder einmal bewußt, als ich einen Karton Bänder umsortierte. Dabei geriet mir neben den allseits bekannten roten Schachtelt auch die hier gezeigte in die Hände und ich stutzte! Die Ausführung in Form eines Archivkartons, wie er für Offenwickel seit jeher üblich ist, war mir weder für 22-er noch gar für 18-er Spulen in der Vergangenheit begegnet.






Mit dem letzten Bild wird ganz deutlich, daß es sich nicht um die Form der zwei ineinandergeschobenen, oben offenen Schachteln handelt wie das bei den 13-er Spulen für Toni & Co. seinerzeit gemacht worden ist.

Warum so eine, für kleine Bandspulen unübliche und deutliche weniger staubgeschützte Aufbewahrungskartonage als die üblichen Stulpdeckelschachteln? für 22-er Spulen würde ich das noch eher verstehen können.
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Beitrag2/7, Verfasst am: 19.01.2013, 20:24   

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Hallo Michael,

nun wirst auch Du Dich noch einmal wundern dürfen. Denn das hier war beim 1956er Smaragd dabei.



Ich gehe aber eher von einem Leerspulenkarton aus. Oder?

LG Andre
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MGW51
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Beitrag3/7, Verfasst am: 20.01.2013, 07:24   

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Lieber Andre,

was auch immer das ist - meiner Erinnerung nach gab es keinerlei Umkartons zu TB-Leerspulen - an eine Binnenmarkt-Verkaufsverpackung für Wolfener Magnetband glaube ich nicht. Es ist nämlich undenkbar, daß ein Artikel in den Einzelhandel kam, der keinerlei Aufdruck oder Aufkleber mit Preis / HSL-Nr. (HandelSchlüsselliste) enthielt.

Mir sind solche Schachteln aus extrem dünnem Karton von der Fa. Carl Schneider bekannt. Das Unternehmen fertigte u.a. Tonbandspulen und die sind dann in solchen dünnen Einsteckschachteln angeboten worden. Allerdings ist eine Seite vollflächig mit einem Etikett beklebt; das könnte bei Deiner Schachtel aber durchaus abgegangen sein. Die Schachteln sind so instabil, daß sie eine Bandspule nicht wirklich sicher aufbewahren können. Bei den Leerspulen schätzen die lediglich vor zerkratzen der Oberfläche und natürlich auch vor einstauben bei längerer Lagerung.

Noch etwas anderes ist denkbar: Da es sich um eine 18-er Größe handelt, könnte es sich um die Schachtel für eine Super-8 Schmalfilmspule handeln - wissen tue ich es aber nicht wirklich, da ich selbst nur mit Normal-8 Format arbeitete und dafür ganz normale TB-Spulen benutzte. Doch auch in dem Falle gilt, was ich bzgl. der Kennzeichnung von Handelsware schrieb.
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Beitrag4/7, Verfasst am: 20.01.2013, 11:20   

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Hallo Michael,
Du hast recht, der Karton ist wirklich richtig dünne Pappe, sprich instabil. Waren die Schneider Kartons aber nicht hell und mit dem erwähnten Etikett auf dem eine Spule abgebildet war? Mir fällt bloß an meinem Karton auf, das er die gleiche Farbe wie die AGFA Kartons hat. Iwiefern man den zuordnen kann, weiss ich natürlich auch nicht. Mir kam nur beim Lesen wieder in Erinnerung: Da war doch was beim BG20 dabei.
Gruss Andre
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MGW51
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Beitrag5/7, Verfasst am: 20.01.2013, 12:18   

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Andre schrieb wie folgt:
Da war doch was beim BG20 dabei.


Das stimmt, wenigstens zum Teil.

Das jeweils eine Magnetband, welches den AmateurGeräten kolo beigepackt wurde, ist immer 'nackig' gewesen, weil aus einer Industriepackung stammend. Nur beim BG19 und Tonmeister gab es m. W. das Band auf der 22-er Spule in der normalen Verkaufsverpackung mit.

Der Farbton der Schneider-Schachteln ist mit dem der AGFA-Kartons weitgehend identisch. Irgendwie stand seinerzeit dieses Ziegelrot wohl als Synonym für Magnetbänder von AGFA Ost wie West, vermutlich in Anlehnung an das Aussehen von Rost. Auch die Kartonagen der 'Baddischen' hatten zu dieser Zeit so eine Farbgebung.

Eigentlich sollte ein Schneider Karton auch im Tonträgerkatalog sein, aber das hatte ich wohl vergessen.

Allerdings, in solchen Dingen lohnt es immer, mal beim Hajo hereinzuschauen und freilich, auch er hat ja solche Schachteln und anders als meine, sind die schon in der Galerie. Eines der Bilder habe ich mal für den Tonträgerkatalog verkleinert, so daß es nun auch hier paßt:


Nach so vielen Jahrzehnten macht es eh wenig Sinn, bei den verschiedenen, meist minderwertigen Papieren mit einer Farbvergleichstafel zu hantieren Wink

Schneider scheint eine richtig große Nummer bei diesen Spritzgie?artikeln zu sein, oder wenigstens war er es wohl. Die Qualität seiner Spulen ist durchweg nicht zu beanstanden; tadelloser Rundlauf und ein zu vernachl?ssigender Höhenschlag sprechen noch nach Jahrzehnten für die gute MaterialQualität und die ausgewogene Bemessung der Teile, deren Design zwar sachlich schlicht aber doch ansprechend ist.
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Beitrag6/7, Verfasst am: 20.01.2013, 21:57   

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Zum "Archivkarton" aus dem Eingangsposting von Michael:
Ich habe bei einer Schnelldurchsicht meiner Bestände etwa zehn dieser Schachteln gefunden. Alle von 1957 und mit dieser Iso-Band ähnlichen roten Versiegelung
Hajo
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MGW51
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Beitrag7/7, Verfasst am: 21.01.2013, 05:04   

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Lieber Hajo,

damit sollte das Adjektiv 'selten' grundsätzlich vom Tisch sein.

(Diese Art von Klebeband wurde seinerzeit unter dem Begriff Lenkerband in vielen verschiedenen Farben gehandelt. Die Radfahrer umwickelten damit die Fahrradlenker, konnten so eine sehr große Griffzone herstellen und auf die +/- unpassenden Aufsteckgriffe verzichten.)

Putzig ist nur, daß uns das anscheinend nie vorher richtig bewußt geworden war. Vielleicht liegt es nur daran, daß man diese Handhabung ja durch die Arbeit mit den Freiwickeln gewohnt ist oder wenigstens war?

Wie auch immer, warten wir es einfach ab, bis solche Archivschuber auch in der 22-er Größe auftauchen; aber das ist sicher: ich habe keine weil meine 22-er seinerzeit in einem Einzelfachregal - so wie es auch z.B. im Meistersinger eingebaut ist - untergebracht waren. Frage mich bitte niemand danach, wo die originalen Umkartons geblieben sind . . .
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