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Bakelit aufarbeiten, aber wie?
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Beitrag1/20, Verfasst am: 22.02.2012, 16:30   

Betreff:   Bakelit aufarbeiten, aber wie?
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Nun habe ich mich hinreißen lassen, für ein bestimmtes Projekt ein altes Radio aufzumöbeln. Der Kasten hat vermutlich die letzten Jahrzehnte auf einem Hausboden in der prallen Sonne gestanden. Das schließe ich aus dem Zustand der Lackierung, der Drehknöpfe und der Skala.

Letztere ist glücklicherweise ohne Abblätterungen bruchfrei hier eingekommen. Der Lack des Kasten war mal vor 60 Jahren als neu zu bezeichnen, inzwischen ist er nur noch in Fragmenten vorhanden. Der Schallwandstoff ist restlos hinüber doch mein großes Problem sind die Bakelitteile, also Bedienknöpfe und die Einfassung der EM11. Nachdem ich die total verdreckten Knöpfe ab hatte, kamen sie in ein Bad mit einer Gebißreinigertablette. 24 Stunden - ich hatte die Teile schlicht vergessen.

Nach dem abtrocknen hatte ich zwar saubere Knöpfe aber die Ölkreide war völlig gelöst und die sichtbaren Oberflächen zeigen sich nun in einem häßlich stumpfem Graubraun.
Alle anderen Flächen, also die rückwärtigen und die von den vorgesetzten kleinen Knöpfen verdeckten Bereiche zeigen ihren gewohnten Glanz. Es ist für mich offensichtlich, daß hieran nicht der aggressiv arbeitende Reiniger sondern einfach die Sonne schuldig sind.




Der jeweils links liegende identische Knopf ist ein ungereinigtes Altteil aus meinen Beständen. Leider kein zweiter identischer Satz mehr vorhanden, nur ähnliche Ausführungen aber das kommt nicht in Frage.

Und hier noch ein Foto des Wellenschalters, links auch wieder ein Altteil. Darüber die Einfassung für das Auge in der Schallwand. War mal ganz früher pechschwarz gewesen.


Was gibt es für Mittel und Wege um die Teile wieder erstrahlen zu lassen?
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Beitrag2/20, Verfasst am: 22.02.2012, 19:51   

Betreff:
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Hallo Michael,

ich nehm für sowas immer wenn's fein sein muss *NEVER DULL* Gibts in jedem gut sortierten Baumarkt. Der gute alte *Elsterglanz* ist nicht nur für Chrom gut Mr. Green sonderen für's grobe.

LG Andre
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TipFox
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Beitrag3/20, Verfasst am: 22.02.2012, 20:37   

Betreff:
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Hallo Michael,

versuch es einmal mit Silikonspray - Salatöl würde aber auch gehen Wink

Oder vielleicht farblose Schuhcreme ?

Kann man ja alles wieder abwaschen ...


P.S.: noch vergessen: statt der Schlemmkreide habe ich auch schon Deckweiss verwendet
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Gruß TipFox

Zuletzt bearbeitet von TipFox am 05.11.2013, 19:37, insgesamt einmal bearbeitet
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Beitrag4/20, Verfasst am: 22.02.2012, 20:56   

Betreff:
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Hallo Michael.
war doch grad im Keller, musste ich eh hin, da fiel mir doch die stumpfe Abdeckplatte ein. 2 Handgriffe und 3 sec schrubben, ohne vorher mit FIT abzuwaschen---> siehe da:



Zahncreme tut es im Übrigen auch. Was CD's wieder entkratzert ohne stumpf zu werden kann nicht schlecht sein Mr. Green Ausser für die 3... die ist aggressiver!

LG Andre
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MGW51
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Beitrag5/20, Verfasst am: 22.02.2012, 22:57   

Betreff:
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Vielen Dank erstmal für eure Ratschläge. Elsterglanz! Klar habe ich das noch da:-)
Auch Silikonöl ist vorhanden und (ich bin nunmal ein fauler Knochen) werde ich es damit zuerst versuchen.

Mit Schleifpasten wollte ich eigentlich nicht unbedingt angreifen da die Oberflächenrauhigkeit nicht so enorm ist wie das auf den Fotos vielleicht erscheint. Es fasst sich ausgesprochen glatt an!

Also stapfe ich erstmal in meine Giftküche und werde dann berichten.

Farblose Schuhcreme - ich gestehe, daß ich sowas nicht mehr besitze aber es sollte noch beschaffbar sein. Früher war das je ein Ölhaltiges Zeug und ging gut in die Tiefe. Ich befürchte, daß man heute auch diese Sachen auf Wasserbasis herstellt.
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Beitrag6/20, Verfasst am: 22.02.2012, 23:18   

Betreff:
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Ein TeilErfolg scheint mir mit dem Silikonöl beschieden: Die Farbe des Materials ist nun so wie sie eigentlich sein sollte bzw. früher mal war:-) Die Fläche allerdings ist noch matt - doch da habe ich ja noch einiges zu testen, werde erstmal eine Filzpolitur versuchen.

Bei Erfolg gibt es Bildchen - heute freilich nicht mehr, muß jetzt noch Lack entfernen.
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Beitrag7/20, Verfasst am: 23.02.2012, 02:31   

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MGW51 schrieb wie folgt:


Mit Schleifpasten wollte ich eigentlich nicht unbedingt angreifen da die Oberflächenrauhigkeit nicht so enorm ist wie das auf den Fotos vielleicht erscheint. Es fasst sich ausgesprochen glatt an!



Keine Sorge - Zahnpasta ist ein Poliermittel, kein Schleifmittel. Raucher könnnen auch ihre Zigarettenasche und Spucke dazu verwenden Smile
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Gruß TipFox

Zuletzt bearbeitet von TipFox am 05.11.2013, 19:40, insgesamt einmal bearbeitet
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Beitrag8/20, Verfasst am: 23.02.2012, 12:54   

Betreff:
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Und hier wie versprochen der erste Erfolg im Bild:



Die Farbe ist absolut perfekt zurückgekehrt.
Ich hatte mich für Silikonöl entschieden da es im Unterschied zu organischen Ölen nicht klebt. Nach entsprechender Einwirkzeit habe ich eine leichte Filzpolitur (Dremel) vorgenommen. "Elsterglanz" ist doch nicht mehr vorhanden, nur "Chromglanz" von "karipol" der zwar auch schon stark eingetrocknet aber noch aus der Tube zu bekommen war.

Die unterschiedliche Reflexion zeigt allerdings auch, daß an der Oberfläche noch etwas getan werden muß. Ich habe dafür einen Baumwollschwabbel vorgesehen. Erstmal ohne weitere Zusatzstoffe. übertreiben will ich es aber auch nicht, schlimmsten falls mache ich etwas Glanzspray für die Fotos auf die Knöppe Smile
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Beitrag9/20, Verfasst am: 23.02.2012, 14:49   

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MGW51 schrieb wie folgt:
übertreiben will ich es aber auch nicht, schlimmsten falls mache ich etwas Glanzspray für die Fotos auf die Knöppe Smile



Gar nicht so dumm - wie wäre es mit Fixierspray für Photodrucke, oder eben mit Plastikspray. Das glänzt dann nicht so extrem wie ein Klarlack.

So etwas würde ich aber erst einmal an einem alten Stück Bakelit testen - aber wem sag' ich das Wink
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Gruß TipFox

Zuletzt bearbeitet von TipFox am 05.11.2013, 19:42, insgesamt einmal bearbeitet
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Beitrag10/20, Verfasst am: 24.02.2012, 12:42   

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So, einen Tag danach und nach Erfolgtem schwabbeln ist das Ergebnis für mich absolut überzeugend und die gleiche Prozedur steht den verbleibenden Teilen bevor. Ehe es dazu kommt, werde ich mir erst noch etwas für die Farbauslegung der Ringnut einfallen lassen.
Von ordinärer Lackfarbe will ich vorerst Abstand nehmen, habe mir stattdessen ausgedacht, eine Masse aus Tafelkreide und Leinöl anzurühren und in die Nut zu massieren. Das Leinöl hat ja eine sehr hohe Affinität zum Luftsauerstoff und oxidiert so in kurzer Zeit zu einer festen Masse - kurz ist allerdings relativ zu sehen, es wird schon einige Wochen brauchen, es sei denn, der Prozeß ließe sich beschleunigen.

Fettkreide habe ich zwar da, aber das hellste wäre Zironengelb. Das sollte mit Benzin in Lösung gehen und so gut verarbeitbar sein. Allerdings ist die originale Farbauslegung nach meiner Erinnerung stets in Weiß Erfolgt. Die alten Originalknöpfe haben ihren Gelbton sicherlich von irgendwelchen Möbelpolituren verpaßt bekommen.

Gibt es diesbezügliche Erfahrungen?
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Beitrag11/20, Verfasst am: 24.02.2012, 15:15   

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Ich kenne eigentlich nur 2 Farben für solche Markierungen/Ringe, entweder weiss oder gold.

Für weiss habe ich bisher meist Deckweiss verwendet, bei Goldtönen habe ich bisher die Finger davon gelassen. Ich werde aber bei Gelegenheit mal einen Gold-Filzstift versuchen, das sollte eigentlich funktionieren ...

Jedes Mal, wenn ich so was machen muss, frage ich mich wie das eigentlich der Hersteller gemacht hat. Ist relativ schwierig, das sauber hin zu bekommen Wink
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Gruß TipFox

Zuletzt bearbeitet von TipFox am 05.11.2013, 19:44, insgesamt einmal bearbeitet
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Beitrag12/20, Verfasst am: 24.02.2012, 15:42   

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Tja das kann man wohl nur vermuten und da gibt es nicht viele Möglichkeiten.
Denkbar wäre eine Kanüle, ist aber sehr aufwendig da dann der jeweilige Knopf rotieren muß. Da vermute ich eher, daß das rel. simpel mittels Abdeckschablone und Marderhaarpinsel, also von Hand Erfolgt ist.

Solche Arbeiten sind hierzulanden von Frauen auch sehr oft als Heimarbeit gemacht worden. Die Entlohnung Erfolgte bei solchen "niederen" Arbeiten nicht selten noch in den 70-ern in der Lohngruppe 2! Anlernlinge bzw. solche Arbeitskräfte die die Facharbeiterprüfung in irgendeinem Beruf vergeigt hatten, wurden im Regelfall in LG 4 vergütet, Jungfacharbeiter demgemäß in LG 5. Das nur damit man sich mal eine Vorstellung machen kann, was LG 2 bedeutet. Spitze war übrigens die LG 8 - mehr ging nicht im Bereich der Produktionsarbeiter wobei die 8 dann schon einem Brigadier / Schichtleiter etc. zukam.

Ein bisschen kenne ich ja die Kunststoffbranche aus meiner Zeit im Modellbahnbau und wer sich mal einen guten Modellbanhwagen anschaut - da sind Türgriffe, Nietköpfe u.a.m. von geschickten Frauenhänden, einfach so mit dem Pinsel dekoriert worden! Schriften nicht, die wurden im Umdruck erzeugt und die Alu-Fensterrahmen sind im Heißsiegelverfahren aufgebracht worden. Alle anderen Details aber in manuellem Spritzdekor, einzig durch Zuhilfenahme von Schablonen, die wir aus Messingblech fertigten und welche absolut luftdicht anliegen mußten um keinen Nebel durchzulassen, mit Miniaturpistolen erzeugt worden.
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Beitrag13/20, Verfasst am: 24.02.2012, 16:44   

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Hallo Michael,

Erfahrungen? Ja gibt es. Deine Ölvariante ist nicht schlecht, würde ich aber mit Goldpulver vermischen. Die andere Variante wäre, bitte nicht hauen Mr. Green , ein Goldedding kostet um die 1,50€ rum und ist sehr effektiv. Ich hab es allerdings mit dem Silberedding auf einer Abdeckplatte gemacht. Das hat bis heute keiner gesehen, weil den Hammerschlageffekt der Fineminer erledigt hat. Auch da galt: Versuch macht kluuch, weil sich die Stiftmalerei mit Spiritus oder Isoprop entfernen lässt.

LG Andre
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Beitrag14/20, Verfasst am: 24.02.2012, 17:01   

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Lieber Andre,

etwas anderes als Weiß kommt nicht in Betracht, Gold schonmal gleich garnicht weil das 1952 absolut nicht gebräuchlich war, weder bei Skalen noch gar bei Knöpfen und bei dieser Sorte Knöpfe, die bis in die Mittfünfziger von nahezu allen Rundfunkgeräteherstellern Ostelbiens benutzt worden ist hat es nie etwas anderes als eine weißliche Ziernut bzw. ebensolche Strichmarken auf Wellenschalterknüpfen gegeben.

So ein Signierstift wäre schon nicht schlecht - nur wie soll ich damit in eine nur 1 mm breite Nut hineinkommen?
Weiße "Tinte" und eine Kanüle S2 - das würde sicher passen - nur wo gibt es "weiße Tinte" Question

Ich möchte auch nichts versauen wo es gerade wieder richtig gut ausschaut, deswegen meine Kreideidee.
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Beitrag15/20, Verfasst am: 25.02.2012, 02:40   

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Hallo Michael,
den Edding gibt es in allen Farben unter anderem in weiss in 0,8mm. Mit dem Gold hab ich wohl mal wieder verdaddelt aufdentischhau: Wie immer, der zerstreute Lehrling... zum Professor fehlt noch ein Stück Daumen hoch ......... Aaaaber mir donnert grad was durch's Hirn... weiß, weiß, weiß.. verflucht, irgend etwas mit Schreibmaschine.............. Korrekturfarbe? Das Zeug ist doch auch sehr haftbar, oder irre ich?
LG Andre
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