IG-Banner
T R E F F P U N K T   der   I N T E R E S S E N G E M E I N S C H A F T
PN-Board   FAQFAQ   rulesRegeln     LesezeichenLesezeichen   LinksLinkliste   AnmeldungAnmeldung
ArchivArchiv 1   PS-GalerieArchiv 2   GalerieGalerie   TonaufzeichnungTonaufzeichnung   MuseumMuseum     MitgliederMitglieder   GruppenGruppen   ProfilProfil + UCPEinstellungen   LoginLogin

Schon gewusst, ...
Die IG FTF erhebt und speichert personenbezogene Daten ihrer Mitglieder unzugänglich für Unbefugte, gibt diese weder an Dritte weiter noch werden sie zu anderen als den bestimmungsgemäßen Zwecken genutzt. Minimale Informationen sind allen Mitgliedern und sehr begrenzt für Besucher erkennbar. Mitglieder haben Anspruch auf umfassende Information und Korrektur der gespeicherten Daten; als Autoren verzichten sie auf das Recht zur Löschung der Stammdaten. Wer das nicht will, darf kein Mitglied werden. Alle nichtöffentlichen Bereiche sind nur den verifizierten Mitgliedern zugänglich.
Aktuelles Datum und Uhrzeit: 08.12.2023, 11:41
Alle Zeiten sind GMT + 3
 Übersicht » ..:: TONSPEICHERTECHNIK ::.. » MAGNETTON - TECHNIK & HISTORIE
MTG 19 - ein unbekanntes Gerät ?
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Seite 1 von 1 [9 Posts] Thema als ungelesen markieren ::  Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen
Autor Nachricht
MGW51
Site Admin


Status:  Offline
Eintritt: 12.03.2006
Mitgliedsnr.: 2
Beiträge: 5088
#: 72
      
BL: Sachsen
      kodersdorf.png



Beitrag1/9, Verfasst am: 16.07.2006, 15:09   

Betreff:   MTG 19 - ein unbekanntes Gerät ?
Antworten mit Zitat Beitragsreport  Markiere diesen Beitrag und Anhänge als ungelesenen

Nun erneut ein DDR-Gerät welches an Seltenheit auch schwerlich zu überbieten sein wird:
Der Staßfurter Musikschrank mit dem AM-Mittelsuper 6E64 und dem Magnetbandgerät MTG19 mit integrierter Schallplattenab- und -überspieleinrichtung.

Zuerst mal ein paar Bilder der Kiste und von den Schaltungen:




Soweit sogut. Nun wird es knifflig!

Der Apparat in dem Musikschrank ist unzweifelhaft ein MTG 19; jener auf dem Bild aus dem Pr?ffeld gleicht diesem augenscheinlich, wird aber in der Zeitung als MTG 20 tituliert. Vergleicht man beide SB, also das des MTG 19 mit dem des MTG 20/21, so sind keine wesentlichen Unterschiede feststellbar. Bis auf die hinzugekommene dreistufig schaltbare Klangblende entspricht die Schaltung prinzipiell der des MTG 19.
Nachtrag am 02.12.2006:
Das obige Bild aus der Handwerkszeitung ist falsch betitelt. Es zeigt KEIN MTG 20 wie dort angegeben sondern eindeutig ein MTG 19! Daran gibt es nichts zu deuteln. Den Beweis dafür lieferte mir heute Theo Lanzl vom Radiomuseum Rottenburg, wofür ich auch an dieser Stelle nochmals danken möchte. Damit ist auch meine vage Vermutung bezgl. des Klangblendeschalters hinfällig.


Hier die Bilder des MTG in der Rottenburger Schatulle:


Nehmen wir uns jetzt die Rochlitzer MTG 7E84 vor, welche in den Schatullen 9E94 verbaut sind:


Ganz klar zu erkennen, daß diese Kiste mit zwei Magnetköpfen ausgestattet ist! Somit muß ich meine Aussage aus dem vorherigen Thread, es würde sich vermutlich um den Vorläufer der MTG20-Serie handeln, revidieren! Die Geräte MTG19 und MTG20 besitzen - wie aus obenstehenden Schaltbildern ersichtlich ist - keinen Löschkopf!

Also bleibt nur eine Schlußfolgerung:
Das hier gezeigte Gerät ist kein MTG2x.

Es bleibt hingegen festzustellen: Die Bestückung ist noch immer mit EF14 + EF12 identisch mit den Geräten MTG19 bis 21. Was ich hier nicht entdecken kann, ist der Klangblendeschalter. Das äußerlich baugleiche Gerät welches Jens D. in seinem Rochlitzer Kasten hat weist im Gegensatz zu dem hier vorliegenden Chassis aber eine andere Bestückung auf: Zweimal EF14 - so wie die späteren MTG 22 aus Thalheim bestückt wurden. Und das ist wirklich amtlich denn Jens hat in seiner Rochlitzer Kiste ein Schaltbild des dort eingebauten MTG-Chassis an der Seitenwand kleben; dadurch leider nicht so ohne weiteres scanfähig, aber er wird gelegentlich ein Ganzfoto versuchen. Vorab hänge ich hier nur mal ein paar Belegfotos von diesem Exemplar an. Und auch hier ist kein Klangblendeschalter zu entdecken!





Es ist leider keine brauchbare Typbezeichnung auf dem Papier zu finden. Vielleicht gibt es die so auch nicht und wir können uns dabei nur an die Empfängerbezeichnung 7E84 bzw. 9E94 halten* denn außer der elektrischen Änderung ist nichts anderes von Belang zu erkennen. Hier nun würde ich das Gerät welches Bernd "Capstan" mal in Besitz hatte als Folgeentwicklung einstufen. Da dieses bereits über die mechanische Grundkonstruktion des MTG 22b - mit Ausnahme der Kupplungen - verfügte, klassifiziere ich dieses Modell als MTG 20a. Wohlgemerkt, mangels besseren Wissens! (Wir kommen aber keinen Schritt weiter, wenn wir uns nicht an eine handhabbare Nomenklatur halten. Diese ggfs. zu ergänzen oder zu korrigieren bleibt der nahen Zukunft vorbehalten.)
Der Klangblendeschalter findet sich bei den damit ausgestatteten Modellen an einer eher obskuren Position: Hinten, links neben dem Tonarm, im Spielbetrieb nahezu unerreichbar, wurde der kleine Drehschalter positioniert und dort verblieb er auch bis zum letzten gefertigten Gerät der MTG 25 Serie. Welchen tieferen Sinn so ein Schalter hat mag man sich fragen; ich weiß es nicht! Allerdings soll man nicht immer nach komplizierten Sachverhalten suchen, wenn es ganz simple Erklärungen gibt! Im Falle der Klangblende kann einfach davon ausgegangen werden, daß die damaligen H?rgewohnheiten eben etwas anders lagen als heutzutage. Ich entsinne mich Kindheitstagen, da das Radio immer auf "dunkel" gedreht wurde! Es war ganz offensichtlich, daß die älteren ein solchermaßen "entschärftes" Klangbild als überaus angenehm empfanden; es war - daran muß ich immer wieder erinnern - die Hochzeit des Mittelwellenrundfunks Idea Eine andere Deutung wäre die Funktion als eine Art "Nadelger?uschfilter" - auch das nur Spekulation!



Wie kann man sich dieses ganz offensichtliche Wirrwar der Zuordnung und Historie erklären?
Nun relativ simpel - nur muß man erst mal drauf kommen Smile

Seit ich diesen Thread hier und annähernd zeitgleich im RMorg eröffnet hatte, sind mittlerweile runde 5 Jahre ins Land gegangen! In dieser Zeit waren wir, die wir uns nunmal eine möglichst l?ckenlose Rekonstruktion der Ereignisse und Umstände um die Entstehungsgeschichte der MTG-Serien auf die Fahnen geschrieben haben, nicht gänzlich untätig geblieben. Neben den Recherchen um die Geschichte und geschichtlichen HinterGründe der Entstehung und Fertigung der BG19-Serien wurde auch immer mal ein Auge auf das parallel entstandene BPG190 bzw. dessen resultierende Geräte ab MTG19 aufwärts geworfen. Das war zumindestens unvermeidbar da es stets mehrere Ber?hrungspunkte durch politisch - ökonomische Entscheidungen gegeben hatte, auf die wir so gestoßen sind.
Eine weitere Aktie hat auch unsere Galerie die es ermöglicht, daß beliebig viele Geräte in direkter Vergleichsansicht aufgerufen werden können. Nicht zuletzt sind auch einige, bislang als "verschwunden" geglaubte Dokumente erfolgreich aufgestöbert worden und der Kreis der ernsthaft Interessierten hat sich verGrößert und damit erfuhr der uns verfügbare Datenbestand neben einer quantitativen, vor allem eine enorme qualitative Verbesserung.

Wir können nun sicher feststellen, daß es vier Fertigungsstätten dieser Geräte gab von denen mehrere zeitgleich mit ähnlichen Modellen auf den Markt zielten. Durch teilweise gleiche Typbezeichnungen bei unterschiedlichen Konstruktionen wurde die Sache nicht überschaubarer.

*) ... wir können uns dabei nur an die Empfängerbezeichnung 7E84 bzw. 9E94 halten ... ist so grundsätzlich falsch! Das MTG trägt die Typbezeichnung 7E84 - das RundfunkGerät entspricht dem Typ 7E81 !
Eigentlich muß man nur genau lesen denn auf dem SB ist es groß und fett unten aufgedruckt: Magnettongerät 7E84 / 9E94 = der Kasten mit dem Empfänger + MTG hat die Typbezeichnung 9E94 Exclamation was will man dann noch mehr Question Laughing

Mehr dazu in aufbereiteten FolgeBeiträgen!


Erg?nzt am 01.08.2006
Geändert am 21.08.2006
Bild eingefügt am 14.5.2007
Korrigiert und ergänzt am 25.06.2011
_________________
Grüße aus der Lausitz von MichaelZ.

Die Reform der Rechtschreibung ist ein Symptom dafür, daß die Deutschen ihre Sprache nicht lieben.
(Eugen Ruge, Schriftsteller, 2018)
Nach oben
MGW51
Site Admin


Status:  Offline
Eintritt: 12.03.2006
Mitgliedsnr.: 2
Beiträge: 5088
#: 72
      
BL: Sachsen
      kodersdorf.png



Beitrag2/9, Verfasst am: 14.08.2006, 16:51   

Betreff:
Antworten mit Zitat Beitragsreport  Markiere diesen Beitrag und Anhänge als ungelesenen

Nun habe ich heute eine freudige Nachricht erhalten.

Ein "lebendiges" MTG19 ist aufgetaucht!

Als SoloGerät, ich werde ihm demnächst meine Aufwartung machen Laughing

Dann können wir diesem Kapitel auch wieder ein paar Mosaiksteinchen hinzufügen.

Nun geht es auf Spurensuche: Ein MTG 20a muß her!


Dann erst werden wir das letzte Glied der Kette in dieser Baureihe schließen können.




Nachtrag:
Meine anfängliche Freude über die Nachricht des ehemaligen Members "Max Müller" hielt nicht lange an. sämtliche Kontaktversuche meinerseits sind negiert worden. Es darf als sicher gelten, daß sich da jemand nur wichtig machen wollte oder - was ebenso wahrscheinlich ist - ein "Gesandter" der "Radiouniversität" bei uns ein bisschen Unruhe stiften wollte oder sollte.
Erledigt der Fall, er hatte seinen Spaß und das war es dann auch.

_________________
Grüße aus der Lausitz von MichaelZ.

Die Reform der Rechtschreibung ist ein Symptom dafür, daß die Deutschen ihre Sprache nicht lieben.
(Eugen Ruge, Schriftsteller, 2018)
Nach oben
MGW51
Site Admin


Status:  Offline
Eintritt: 12.03.2006
Mitgliedsnr.: 2
Beiträge: 5088
#: 72
      
BL: Sachsen
      kodersdorf.png



Beitrag3/9, Verfasst am: 01.12.2006, 22:12   

Betreff:
Antworten mit Zitat Beitragsreport  Markiere diesen Beitrag und Anhänge als ungelesenen

Alle voranstehend von mir genannten mutmaÖlichen Typbezeichnungen, zu den beiden hier in Fotos gezeigten Geräten, sind - so mein derzeitiger Kenntnisstand - höchstwahrscheinlich nicht zutreffend!

Betrachten wir uns die Rottenburger Schatulle

mit dem MTG21 aus Staßfurter Produktion und stellen wir diese dem im MGZ gefertigten "Typ 20b"gegenüber, so wird klar, daß letzterer doch viel näher an eben dem MTG21 dran ist als an den beiden Gurken, bei welchen der Vorschub noch mittels Getriebemotor erfolgt.

Der augenscheinlich einzige Unterschied zwischen diesen beiden Exemplaren ist die Röhrenbestücktung und von daher taxiere ich das Gerät von Jens als das jüngere, denn es ist bereits mit zwei EF14 ausgestattet. Gemeinsam ist diesen beiden Exemplaren, daß sie über einen Löschkopf verfügen, eine Klangregelung, wie in den VorläuferGeräten? MTG20 bereits enthalten, ist dagegen nicht auszumachen.

Das Zwönitzer 20b hat diese Klangregelung und sie sitzt bereits an der Position, die sie bist zum Ende der MTG25-Serie beibehalten sollte. Hingegen vermissen wir einen Löschkopf!

VorläuferGeräte wage ich deshalb in Zweifel zu ziehen, weil unter Inaugenscheinnahme aller bisher bekannten Aspekte vielmehr dafür spricht, daß wir hier zwei getrennte Entwicklungslinien vor uns haben.

Die Gemeinsamkeiten beschränken sich auf das Schaltungskonzept des Magnettonteiles, welches so seinen Ursprung sicherlich im Zentrallabor Köpenick hat. Die Modifikationen wurden dann von den jeweiligen Geräteentwicklern vorgenommen. Ohne in die Rottenburger Schatulle hineinzuschauen, können wir ganz eindeutig das Prinzip des Schwenkmotors, wie es ebenfalls bis Bauende MTG25 beibehalten wurde, erkennen und das ist damit ganz klar weiter als das Zwönitzer 20b entwickelt. Auch die Kupplungen sprechen eine deutliche Sprache.

Bleiben unsere beiden Kandidaten, denen weder ein Typschild anhängend ist noch sonst etwas von Belang entlockt werden kann. Es steht außer Zweifel, daß sie vom MTG19/20 abgeleitet wurden. Es ist fraglich, ob es eine Fortentwicklung oder aber lediglich eine Parallelvariante für den optimaleren Einbau in Tonmöbel darstellt. Letztgenannte Version sagt mir eher zu.

Nun bleibt offen, worauf das Zwönitzer "Typ 20b" aufbaut. Ein vorauslaufendes Modell ist nicht erkennbar. Eine direkte ntwicklung sowohl des MTG20 als auch der hier besprochenen beiden Chassis kann auch nicht als gesichert betrachtet werden. Des Rätsels Lösung könnte im BPG190a liegen, einem OmegaGerät, von dem wir bisher noch kein wirklich brauchbares Bild besitzen.
_________________
Grüße aus der Lausitz von MichaelZ.

Die Reform der Rechtschreibung ist ein Symptom dafür, daß die Deutschen ihre Sprache nicht lieben.
(Eugen Ruge, Schriftsteller, 2018)
Nach oben
MGW51
Site Admin


Status:  Offline
Eintritt: 12.03.2006
Mitgliedsnr.: 2
Beiträge: 5088
#: 72
      
BL: Sachsen
      kodersdorf.png



Beitrag4/9, Verfasst am: 29.01.2008, 15:19   

Betreff:
Antworten mit Zitat Beitragsreport  Markiere diesen Beitrag und Anhänge als ungelesenen

Diesen Thread hier habe ich eben wieder ausgegraben.

Um es kurz auf den Punkt zu bringen: Der aktuelle Kenntnisstand, wie er sich im Verlaufe des vergangenen Jahres herauskristallisierte, ist der, daß es wenigstens drei unterschiedliche Entwicklungslinien dieser Gerätefamilie gibt.

Dabei klammere ich bewußt den Geburtsort aller damaligen Geräte des VE-Sektors, das Köpenicker Zentrallabor, aus.

Es begann somit also bei Stern Staßfurt, und ca. ab Mitte/Ende 1954 folgte zusätzlich, vermutlich beginnend mit dem Typ 20b, das MGZ. Unabhängig davon hatte man bei Stern Rochlitz eine Fertigung für die Komplettierung der eigenen großsuper begonnen. Ausgehend von einem Staßfurter Gerät der 19-er Serie entwickelte man die Schaltung weiter, sodaß nunmehr auch ein HF-Löschkopf den Bedienkomfort bedeutend verbesserte.
Das Laufwerk selbst wurde anscheinend weitgehend beibehalten. Einen Vorteil, Gleichstromtauglichkeit, kann ja der Hauptstrommotor immerhin für sich verbuchen und das war sicherlich eine Kaufentscheidung für nicht wenige Bürger in den frühen 50-er Jahren.

Die Entwicklung der Mechanik war wohl weitestgehend eine Dom?ne der Staßfurter Konstrukteure. Sie bauten schließlich bereits den schwenkbaren Synchronmotor ein, als Zwönitz noch mit dem feststehenden Motor zu laborieren begann. Elektrisch folgte einen ntwicklung erst später. So kommt es, daß das modernere Antriebsorgan noch mit einer veralteten Elektrik daherkommt. Das ist an der Rottenburger Schatulle ganz klar zu erkennen.

übrigens kein MTG21 wie fälschlich von den dortigen Kollegen angenommen wurde sondern ein MTG20! Das Typschild beweist es eindeutig. Ein MTG21 als solches wird es nicht geben - das ist lediglich die Bezeichnung für ein Typ20 im Holzkasten.

Es handelt sich im übrigen auch nicht um ein TOPAS - diesen Namen tragen nur Schatullen zu Recht, deren Chassis im MGZ gebaut wurden. Erkennbar immer an den drei Löchern in der Front - wenn, was nicht selten der Fall ist, der Schriftzug "Topas" abgerissen oder anderweitig versiebt wurde.
_________________
Grüße aus der Lausitz von MichaelZ.

Die Reform der Rechtschreibung ist ein Symptom dafür, daß die Deutschen ihre Sprache nicht lieben.
(Eugen Ruge, Schriftsteller, 2018)
Nach oben
MGW51
Site Admin


Status:  Offline
Eintritt: 12.03.2006
Mitgliedsnr.: 2
Beiträge: 5088
#: 72
      
BL: Sachsen
      kodersdorf.png



Beitrag5/9, Verfasst am: 15.05.2011, 17:35   

Betreff: Erg?nzung / Nachtrag
Antworten mit Zitat Beitragsreport  Markiere diesen Beitrag und Anhänge als ungelesenen

Es ist eine der wenigen mir bekannt gewordenen Abbildungen eines MTG19, hier in einem Staßfurter Schrank (6E64) mit seitlich einschiebbaren Türen.

Ein weiteres ähnliches! Bild, auf dem aber noch weniger erkennbar ist, zeigt das gleiche Schrankmodell mit eben dem gleichen EmpfangsGerät, das eingebaute Magnetband/PlattenspielerGerät wird aber als BPG190a ausgewiesen. Die dazu abgegebene Gerätebeschreibung aus der Feder keines Geringeren wie Bernhard Vinzelberg läßt ganz klar erkennen, daß es sich um ein völlig anderes Gerät handeln muß. Ich gehe soweit zu behaupten, daß das BPG190a als Entwicklungsgrundlage für das MTG19 gedient hat.
Noch kann ich den letzten Beweis dazu nicht erbringen - es bedürfte schon des materiellen Vorhandenseins beider Gerätetypen auf meinem "OP-Tisch" um hier alle offenen Fragen weitgehend erschöpfend zu beantworten.

Etwas ist an diesen und auch anderen zeitgenössischen Abbildungen solcher Staßfurter Gerätschaft sehr markant: Der 12" Plattenteller! Es ist aber auch erkennbar, daß sowohl Teller als auch Spulen nahezu bis zur Vorderkante des MTG reichen. möglich wird dies, weil die BedienElemente - von Tonarm und Regulator mal abgesehen - s?mtlich an der abgewinkelten Front installiert sind. Was so nicht erkennbar, aber dennoch vorhanden und auch bei den Rochlitzer MTG beibehalten wurde ist die automatische Endabschaltung durch den Tonarm. Offenbar sah man hier den Plattenspieler noch als prim?re Nutzungsform an. Der Trend zum Band setzte sich erst später durch, sicherlich auch unterstützt durch den Umstand, daß sich dieses Medium ja in der Bevölkerung erst noch etablieren mußte. Zudem kostete ein leeres Magnetband im Vergleich zur Schallplatte richtig viel Geld - der höhere Nutzwert aber ist nur von jenen Konsumenten erkannt und verinnerlicht worden, die der neuen Technik aufgeschlossen gegenüberstanden. Damals, lange vor der Wegwerfgesellschaft, hielt sich die Technikbegeisterung für "neumodischen Schnickschnack" sehr viel weiter in Grenzen als das heute der Fall ist. Das war freilich auch der Tatsache geschuldet, daß so ein MTG mit seinerzeit runden 800 DM (DDR) selbst in unseren Tagen als sauteuer empfunden wird; um wieviel grotesker nimmt sich dann so ein Preis aus, wenn man die 1952-er Monatseinkommen von 200 ... 450 DM - wobei letzteres dem Gehalt eines leitenden Angestellten entsprach - dagegensetzt?
Auch solche Überlegungen müssen ber?cksichtigt werden, wenn man sich über die geringe Verbreitung dieser Geräte wundert.

Hinzu kommt natürlich auch noch, daß vom MTG19 lediglich eine Nullserie montiert wurde, von der wiederum nur vereinzelt Geräte verkauft worden sind.

Ergonomisch ist der Typ19 dem folgenden "flachgeklopften" Chassis des MTG20 bedeutend überlegen. Als nachteilig muß aber festgehalten werden, daß so ein Pultchassis nicht für den Einbau oberhalb eines "gewähnlichen" Radios geeignet ist. Das wäre sicherlich anders gewertet worden, wenn man den bzw. die sehr großen Frontlautsprecher statt oberhalb der Skala an anderer Stelle eingebaut bzw. als separate Boxen gefertigt hätte. Dafür war aber die Zeit noch nicht wieder reif - den freistehenden Lautsprecher überwunden zu haben galt ja als großer Fortschritt, was damals so auch völlig richtig war!

Mit dem Schritt zum flachen Chassis, der Abkehr vom Plattenspielermotor verbindet sich auch die enorme Gewichtszunahme durch den Grünhainer bzw. je nach Verfügbarkeit auch Leisniger Synchronmotor mit seinen ca. 2,4 kg und das dazu erforderliche Subchassis samt monströsem Schwungrad. Mit dieser Konzeption war zum einen das weitere, ungünstige Auseinanderrücken der Wickeltriebe verbunden und zugleich bedeutete dies den völligen Verzicht auf eine handhabbare Kofferversion. Warum? War das etwa so gewollt?
_________________
Grüße aus der Lausitz von MichaelZ.

Die Reform der Rechtschreibung ist ein Symptom dafür, daß die Deutschen ihre Sprache nicht lieben.
(Eugen Ruge, Schriftsteller, 2018)
Nach oben
MGW51
Site Admin


Status:  Offline
Eintritt: 12.03.2006
Mitgliedsnr.: 2
Beiträge: 5088
#: 72
      
BL: Sachsen
      kodersdorf.png



Beitrag6/9, Verfasst am: 11.08.2011, 18:11   

Betreff:
Antworten mit Zitat Beitragsreport  Markiere diesen Beitrag und Anhänge als ungelesenen

An dieser Stelle möchte ich einen vorl?ufigen Schlußstrich unter das Kapitel MTG-Entwicklung ziehen.

Fassen wir zusammen, was wir nun als gesicherte Erkenntnisse vorliegen haben:

  1. Ursprung aller MTGs ist das im ZLB Köpenick entwickelte BPG 190, welches technisch basierend auf dem zeitgleich entstandenen BG 190 aber mit einer von diesem abweichenden Antriebs- und Verwendungskonzeption konstruiert worden ist. Das BPG 190 war von Anfang an als kompaktes Kombi-EinbauGerät für Tonmöbel konzipiert. Eine transportable Ausführung die weitgehend autonomen Betrieb erlaubt wurde nie in Erwägung gezogen.

  2. Die Grundkonstruktion arbeitet mit einem klassischen, mechanisch geregeltem Phono-Getriebemotor und aufgesetzter großer gummierter Tonrolle um nach dem Omegaprinzip das Magnetband zu transportieren. Die Versorgungs- und Signalspannungen werden direkt dem zugehörigen RundfunkGerät entnommen. Das Maß für das magnetische Medium ist auch hier ein halber Rohwickel = die Spule 22 mit 80-er Kern und 20 mm Aufnahmedorn; Normspulen nach DIN gab es noch nicht! Die Grundplatte ist in der Formgebung sehr an das BG 190 angelehnt, was eine ergonomische Bedienung ermöglicht. Der Omegaantrieb erwies sich als überaus unzuverl?ssig was sicherlich auch den wenig geeigneten Gummimischungen anzulasten ist. Die Rohstoffsituation gab eben nichts anderes her!

  3. Staßfurt begann mit der überleitung in die Serienfertigung das Konzept zu überarbeiten. Es erfolgte die Umstellung auf den klassischen Vortrieb mittels Andruckrolle. Probleme bereitete die mangelhafte Qualität der Phonomotore. Welcherart genau die Beanstandungen waren, ist gegenwärtig nicht sicher zu erkennen. Da sich Staßfurt außerstande sah, diese Nu? zu knacken wurde das Modell, welches nun als MTG19 bezeichnet wird, nicht in die Produktion übergeführt. BDAs sind zwar gedruckt worden, doch zu diesem Zeitpunkt war die Kapitulation noch nicht absehbar. Nur einzelne Geräte wurden verkauft, vermutlich im einstelligen Bereich, der Rest der Nullserie ist höchstwahrscheinlich verschrottet worden.
    Da zu diesem Zeitpunkt meines Wissens noch keinerlei SchatullenLösung angedacht war, ist das im zweiten Beitrag genannte angebliche MTG19 nicht existent! Der Dresdener User "Max Müller", welcher das Gerät angeblich im Besitz hat, meldete sich auf mehrfache Nachfrage zwecks Terminabsprache nicht mehr.
    Wenn ich es richtig deute, lief zum Zeitpunkt der Einstellung des MTG19 bereits die Entwicklung des MTG20. Das läßt sich daraus ableiten, daß das Foto in der Handwerkszeitung ganz klar ein MTG19 im Pr?ffeld zeigt - im Artikel aber das MTG20 genannt wird. Diese Bezeichnung hatte sich der Schreiberling ganz sicher nicht aus den Fingern gesogen!

  4. Justament zu diesem Zeitpunkt besuchte ein Entwickler aus Rochlitz die Kollegen auf der L?derburger und sah dort eines der neuen MTG20, was er daraufhin auch abskizzierte. Das ist so verb?rgt! An Hand dieser Aufzeichnungen hat er dann das MTG in Rochlitz nachentwickelt wobei man dort von Anbeginn auf HF-Löschung abstellte, den Getriebemotor als Antriebsorgan aber beibehielt. Leisnig hatte dann der Entwicklung eines den Anforderungen genügenden Phonomotors zugestimmt und eine hohe Summe investiert. Die Rochlitzer MTG besitzen kein Fabrikschild und keine offizielle Typenbezeichnung. Der Motor ist bei diesen Apparaten stets auf 78 UpM fest einreguliert. Die HF-Buchse für den MikrofonanSchluß befindet sich an der Hinterseite des MTG wodurch das Mikrofonkabel hintenherum herausgeführt werden kann. Die Subchassis für die elektrischen Bauelemente des Verzerrers und Generators stammen aller Wahrscheinlichkeit nach direkt aus Staßfurt. wäre dem nicht so, hätte man sich den Zirkus mit dem Kettengetriebe ersparen können. Die Rochlitzer waren im Zugzwang um ihre Rundfunkschatullen ausliefern zu können da die angedachte Zulieferung von Staßfurt auf sich warten ließ. daß es diese Vereinbarung gab steht außer Frage denn niemand legt eine Serie Gehäuse auf ohne etwas zum Einbau zu haben bzw. zu wissen wo er es herbekommt. Deswegen war der Betriebsausflug des Rochlitzer Rundfunkentwicklers kein purer Zufall sondern abgesprochen.

  5. Zur gleichen Zeit kämpfte man in Staßfurt mit der Realisierung einer neuen Antriebskonzeption. Es galt einen kraftvollen und zugleich langsam drehenden Antrieb für den Plattenteller zu schaffen und der Weg dahin war von der Idee her sogar nicht mal schlecht! Das gewaltige Schwungrad als Energiespeicher sichert einen konstanten Lauf und wird über ein umschaltbares Reibradgetriebe von einem Synchronmotor angetrieben. Prima Idee - die Realität schlug auch hier unbarmherzig in Gestalt von extrem verschleißenden Gummir?dern zu. Das Problem Gummi bestand von 45 bis 90, zum Ende der DDR. Es besserte sich in den Jahren nur wenig, genügte aber dann den Anforderungen an Autoreifen und Schreibmaschinenwalzen durchaus. Anfang der F?nfziger war jedenfalls noch keinerlei mutmachende Besserung in Aussicht so daß man mit der Konzeption des Innenantriebes den Ärger nur verlagert hatte statt ihn loszuwerden. völlig unverständlich ist mir, warum nicht auf den 78-er Direkttriebler von SAJA zurückgegriffen wurde.

  6. Das neue Antriebskonzept bedient sich des gleichen Tonmotors, versetzt diesen aber nun auf ein schwenkbares Subchassis um das Schwungrad, dem man einen Reibbelag aufvulkanisiert hat, nun von außen anzutreiben. Zum Drehrichtungswechsel erfolgt eine einfache Polumschaltung. Eine DrehzahlÄnderung ist nun nicht mehr möglich. Das Konzept funktioniert, zu bem?ngeln sind die größeren Nebenger?usche die durch eine ungenügende Körperschallentkopplung vom Antrieb auf das gesamte Gerät übertragen werden. Der Knackpunkt ist auch hier wieder - wie kann es anders sein - der Gummi. Er hat eine zu große hörte um zwischen der Stahlwelle des Motors und der Gu?masse des Schwungrades ausreichend zu entkoppeln. Ein weicherer Belag dagegen kann es auch nicht bringen da hier der Verschleiß einfach zu groß ist. Im Saldo läuft dieser Antrieb aber wesentlich störungsfreier als die vorherigen Varianten. Nachteilig ist und bleibt der zusätzliche Anschwenkproze? vor jeder Inbetriebnahme des MTG und natürlich das Abschwenken bevor man das Gerät wieder beiseite stellt. Wird letzteres vergessen, dann entsteht ein bleibender Abdruck im Gummibelag und das erzeugt ein lautes, nachhaltiges holpern was sich ggfs. auf die Röhrengitter überträgt und so zu einer unerwünschten Fremdmodulation führen kann.

  7. Der Handel "schreit" nach großGeräten und Schatullen, die Rochlitzer und auch die Staßfurter Fertigungslinien können diese Forderungen nicht näherungsweise erfüllen so daß es zu der Entscheidung kommt, ein Betriebs- und VVB-übergreifendes Treffen zum Thema Heimtonbandgeräteentwicklung einzuberufen - heute sagt man Krisenstab dazu. Der Handel obsiegt dabei mit seiner Forderung, die Entwicklungskapazität der Rochlitzer und Staßfurter zusammenzuführen um schnell ein brauchbares Ergebnis zu liefern. Das anerkanntermaßen technisch deutlich bessere BG19 aus dem Funkwerk Leipzig wird dabei gezielt abgeschossen und soll auf dem Stand des Schultonbandes verharren. Die HO-Strategen setzen noch 1953 auf protzigste "Familiens?rge" da man bei denen eine bessere Marge hat.
    In Thalheim wurde eben begonnen die Montagelinie für das BG19 einzufahren als im Ergebnis der Forderung nach mehr Masse auch noch eine Linie für die MTG-Montage aufgebaut werden muß.

  8. Auf der L?derburger Landstra?e versucht man derweil unbeirrt das eigentlich bessere Konzept des Innenantriebes mit selbsteinziehenden Reibr?dern zu vervollkommnen. Nach meiner Vermutung waren nicht einzuhaltende Qualitätszusagen der Gummiindustrie für das neuerliche Scheitern dieser Idee verantwortlich. Auch das Meßgerätewerk Zwönitz beginnt 1954 im Thalheimer Betrieb mit der Fertigung des Typ 20b = Motor auf starrem Subchassis mit Innenantrieb des Schwungrades mittels selbsteinziehender und mechanisch verstellbarer Gummirollen zur Drehrichtungsumkehr mit erhöhter Geschwindigkeit. Das Konzept ist gut! Vorlauf per Direktfriktion am Innenrand des Au?endurchmessers und damit 78 Upm auf der Tonwelle und für den Rücklauf das Zwischenrad an den kleinen, inneren Au?endurchmesser des Rades gelegt, was einen schnellen Rücklauf ohne Motorumschaltung ermöglicht. Auch in Thalheim fällt man damit auf die Nase! Weich, griffig und abriebfest sind Attribute die jedes für sich zwar machbar aber unter den gegebenen Bedingungen in Summe nicht realisierbar sind. Es kommt was kommen muß - das Thema wird beerdigt und die ungeliebte, unbefriedigende weil überaus unausgereifte Konzeption des Schwenkmotors ist wieder auf dem Tisch. Man gibt sich damit aber nicht zufrieden, ist bem?ht, die Bedienung dieses archaischen Apparates wenigstens in dieser Hinsicht zu normalisieren indem das manuelle Schwenken des Motors entfallen kann. Und so bosselt man noch mehrmals hin und her bis schließlich Mit dem MTG2x endgültig der Innenantrieb zu Grabe getragen wird. In Staßfurt wurde m.W. zwischenzeitlich die Fertigung des MTG vollständig eingestellt. Man versteht sich als Radiowerk - wenigstens noch solange bis auch dieses Kapitel auf zentrale Weisung beendet wird. Wie es in Rochlitz weiterging ist nicht im einzelnen eruiert worden. Tatsache bleibt, daß die Leisniger ihre nicht unerheblichen Entwicklungskosten für den neuen Phonomotor durch entsprechende Stückzahlen hereinzuspielen trachteten. Tatsache ist aber auch, daß Rochlitz diese Motore in solchen Stückzahlen garantiert nicht gekauft hat. Also werden sicherlich VVB und die beteiligten Ministerien übergreifende Ausgleiche erzielt worden sein denn das Leisniger Motorenwerk gehörte nie zur VVB RFT und auch nicht zum Maschinenbauministerium. Tatsache ist auch, daß die Staßfurter einen eigenen Löschkopf entwickelten, obwohl Rochlitz zu diesem Zeitpunkt schon selbst einen hatte!
    Es bleiben Fragen offen. . .

  9. Betrachtet man die gesamte Entwicklungsphase in allen Betrieben die mit dem MTG in irgendeiner Form zu tun hatten so kann ich folgende Schl?sse ziehen:
    Das MTG19 hatte einen untauglichen Motor und noch keine normgerechten Wickelkupplungen da es noch keine DIN-Spulen gab. Seine GlattlackAusführung war in der Herstellung teurer aber für den Anwender bedeutend besser. Besser war auch die Ergonomie des Pultchassis im Auszugkasten. Ein HF-Löschkopf war 1950 noch nicht angedacht, was zur damaligen Zeit in dieser Geräteklasse aber so ungewöhnlich nicht war. C-Band, etwas anderes gab es auf lange Sicht nicht, kann problemlos mit anderen L?schhilfen neutralisiert werden. Massive Probleme bereiteten über die gesamte Fertigungszeit der BG19 und MTG-Serien den Mitarbeitern des TKD qualitative Mängel der fremdbezogenen Gummiteile wie Reibr?der und Treibriemen. Bei den Riemen l?ste man das Problem recht spät durch die nahezu unverwüstliche Igelitisierung eines Hanfseiles; bei den Rebr?dern war man machtlos und wechselte auf den vulkanisierten Au?enbelag. Dadurch wurden die Schwungr?der erheblich Größer und in Folge mußten die Wickeltriebe ein Stück nach außen versetzt werden wenn man an der bisheriegen Tiefe der Geräte festhalten wollte und das war unumgänglich, da jau auch der Einbau oberhalb von atwas Größer geratenen RadioGehäusen sichergestellt werden mußte. Damit sprengte man aber das zulässige Breitenma? für den Einbau in einen MTG19-Schub was dazu führte, daß nun keine 22-er Spulen in diesen Geräten (6E64) mehr benutzbar sind, zumindestens nicht in eingeschobenem Zustand! Ich bezeichne das einfach als elenden Murks, was dann von Staßfurt angeboten worden ist.


  10. Abschließend bleiben Fragen offen, Fragen die ich hier auch nur auf Grund meiner Kenntnis der allgemeinen Versorgungssituation und der Abl?ufe in der sozialistischen Wirtschaft mit entsprechenden Annahmen beantworten konnte. Und so bleibt zu hoffen, daß wir die noch vorhandenen weißen Flecken, ebenso die Grauen Flecken über Kurz oder Lang mit weiteren Mosaiksteinchen zu einem vollkommenen Abbild f?gen können.

_________________
Grüße aus der Lausitz von MichaelZ.

Die Reform der Rechtschreibung ist ein Symptom dafür, daß die Deutschen ihre Sprache nicht lieben.
(Eugen Ruge, Schriftsteller, 2018)

Zuletzt bearbeitet von MGW51 am 07.03.2016, 23:19, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
MGW51
Site Admin


Status:  Offline
Eintritt: 12.03.2006
Mitgliedsnr.: 2
Beiträge: 5088
#: 72
      
BL: Sachsen
      kodersdorf.png



Beitrag7/9, Verfasst am: 25.04.2014, 00:37   

Betreff:
Antworten mit Zitat Beitragsreport  Markiere diesen Beitrag und Anhänge als ungelesenen

Inzwischen sind ganze 8 Jahre ins Land gegangen, seit ein User namens "Max Müller" mir gegenüber den Besitz eines MTG19 vorgab, einen Besichtigungstermin jedoch nicht zustandekommen ließ. Nun hat sich das Blatt gewendet, ein leibhaftiges MTG19 steht ab sofort zu unserer Verfügung und damit werden sich auch einige noch offene Fragen zum Rochlitzer MTG 7E84 beantworten lassen.

Bilder zeige ich demnächst im geschlossenen Bereich, wohin kein "Ratsmitglied" Zutritt hat oder bekommt.

Was ich jetzt, nach der ersten Inaugenscheinnahme schon sagen kann ist, daß das MTG7E84 sowohl mechanisch als auch elektrisch auf einer deutlich höheren Entwicklungsstufe steht als das Staßfurter MTG19 und damit freilich auch weitaus fortschrittlicher als das Köpenicker BPG190a angesehen werden muß.

Hingegen ist meine bisherige Annahme, der im Rochlitzer MTG eingebaute Phonomotor sei eine Eigenentwicklung bzw. ntwicklung des Staßfurter MTG19-Motors falsch da auch im MTG19 der st?rkere Präzisionsmotor mit 4 Feldspulen montiert ist. Leider ist auch auf diesem Exemplar kein Hinweis auf den wirklichen Hersteller zu finden so daß es b.a.w. offen bleiben muß, ob diese Motore von Hartha gefertigt wurden oder ob es sich dabei um die vom EGB Leisnig in Zusammenarbeit mit Stern Staßfurt weiterentwickelten, verbesserten Phonomotore handelt. Letzteres liegt sehr nahe, da wir nicht davon ausgehen können, daß in Staßfurt auf Motore aus Hartha zurückgegriffen worden ist.

Soweit erstmal eine kurze übersicht über den Stand der aktuellen Erkenntnisse zu den urtümlichen Staßfurter MTG19.
_________________
Grüße aus der Lausitz von MichaelZ.

Die Reform der Rechtschreibung ist ein Symptom dafür, daß die Deutschen ihre Sprache nicht lieben.
(Eugen Ruge, Schriftsteller, 2018)
Nach oben
MGW51
Site Admin


Status:  Offline
Eintritt: 12.03.2006
Mitgliedsnr.: 2
Beiträge: 5088
#: 72
      
BL: Sachsen
      kodersdorf.png



Beitrag8/9, Verfasst am: 13.07.2014, 16:23   

Betreff:
Antworten mit Zitat Beitragsreport  Markiere diesen Beitrag und Anhänge als ungelesenen

Nun ist unser BG19-Buch endlich fertiggestellt und der Verkauf der Erstausgabe läuft bereits. Die Leser werden bemerken, daß es noch immer einige offene Fragen gibt, die wir nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse nicht schlüssig beantworten können. Eine dieser Fragen betrifft auch das BPG 190a und dessen UrsprungsGerät, also das Modell ohne Suffix. In der Galerie habe ich lediglich eine AusschnittsverGrößerung der offiziellen zeichnerischen Darstellung Wie zu erkennen ist, gibt es erhebliche Unterschiede zum MTG 19 mit der Fertigungsnummer 1265, welches ja auch bereits eine ntwicklung darstellt.

Das Titelfoto auf der Monatsschrift zeigt eine noch ältere Version mit den 20-er Spulenmitnehmern, welche in jedem Falle vor Februar 1952 entstanden ist.

Mehr dazu in der Galerie, hier erstmal ein Bild des etwas aufgearbeiteten MTG 19 mit der fertigungsnummer 1265.

Da dieser Thread öffentlich ist, werde ich den Strolchen aus dem RMorg nicht den Gefallen tun, das Bild ohne "Verzierung" einzustellen.


_________________
Grüße aus der Lausitz von MichaelZ.

Die Reform der Rechtschreibung ist ein Symptom dafür, daß die Deutschen ihre Sprache nicht lieben.
(Eugen Ruge, Schriftsteller, 2018)
Nach oben
MGW51
Site Admin


Status:  Offline
Eintritt: 12.03.2006
Mitgliedsnr.: 2
Beiträge: 5088
#: 72
      
BL: Sachsen
      kodersdorf.png



Beitrag9/9, Verfasst am: 30.06.2023, 09:57   

Betreff: Beschreibung des MTG 19
Antworten mit Zitat Beitragsreport  Markiere diesen Beitrag und Anhänge als ungelesenen

Technische Beschreibung des Staßfurter Magnetbandgerätes MTG 19


Das erste in Staßfurt, aus dem BPG 190 entwickelte Magnetbandgerät weist aus heutiger Sicht viele Besonderheiten auf, die es von allen späteren Modellen unterscheiden, die aber auch derart unkonventionell sind, daß deren ausführliche Beschreibung an dieser Stelle gerechtfertigt erscheint.

Äußerer Aufbau:
Die zweiteilig untergliederte Platine aus 4 mm dickem Alublech trägt auf ihrer waagerechten, quadratischen Oberfläche alle für den Bandtransport nötigen Komponenten wie zwei große Leitrollen, die Tonrolle, eine Andruckrolle und zwei als Rutschkupplung ausgebildete Mitnehmerscheiben für DIN-gemäße Dreizackspulen. Darüberhinaus ist neben dem obligatorischen Kombikopf noch ein mit einem saphirbestückten Magnetsystem ausgestatteter Tonarm montiert und die Tonrolle besitzt eine verlängerte Welle um einen Plattenteller aufstecken zu können.

Alle nötigen Bedien- und Anzeigeelemente, einschließlich der Steckbuchse für ein Kristallmikrofon, sind sehr übersichtlich und ergonomisch gut gelöst an dem um 70° nach unten abgewinkelten Frontteil der Platine angeordnet. Um die Standfähigkeit herzustellen, sind unterseits zwei flache Streben angenietet.

Die Größe der quadratischen Oberfläche beträgt 36 x 36 cm, das abgeknickte Bedienfeld verlangt in Verbindung mit den Standstreben eine Einbautiefe von über 113 mm. Das „über“ richtet sich nach Größe und Beschaffenheit des für den Einbau erforderlichen, unter die Streben zu legenden Dämpfungsmaterials.

Innerer Aufbau:
An der Frontseite ist der in einem Zweikammerblock untergebrachte Magnettonteil mit HF-Generator und NF-Verstärker über 4 kleine Silente hängend so montiert, daß die durchgehende Nockenwelle vorn zentrisch aus dem 75 mm hohen Bedienschild herausragt. Weiterhin sind noch der Lagerwinkel für den Betätigungshebel der mechanischen Drehrichtungsumkehr der Wickeltriebe, die Sofittenfassungen der Glimmröhren, die klassische HF-Buchse für das Mikro,eine Doppelbuchse für Kopfhöhreranschluß und der Netzschalter an der Vorderfront montiert.

Unterhalb des waagerechten Platinenteiles sind die beiden Lager der Wickeltriebe, das Gestänge zur Drehrichtungsumkehr derselben, der spezielle Phonomotor mit der doppelten Riemenscheibe zum Antrieb beider Wickeltriebe mittels zweier endlos geflochtener, textiler Kordelschnüre und das Schaltgestänge des Plattenspielertonarmes montiert. Darüberhinaus ist auch noch die große Anodendrossel mit dem darauf montierten Klemmbrett als zentrale Schnittstelle für die Verbindungsleitungen montiert.

Von dem Klemmbrett gehen sehr lange Leitungsstränge ab, welche in den zeitgenössischen Dreistiftsteckern sowie einem Stahlröhrensockel enden. Letzterer wird beim zugehörigen Empfänger Stern 6 E 64 in die dafür vorgesehene Fassung eingesteckt. Der Magnettoneinschub wird so mit den nötigen Versorgungsspannungen aus dem Netzteil des Musikschrankes versorgt. Je eine separate Leitung, die einmal in dem klassischen Dreistiftstecker mit flachem Mittelstift endet, wird an den Tonabnehmerbuchsen des Rundfunkchassis angesteckt, eine weitere Leitung ist einpolig mittels Bananenstecker in die heiße Buchse des hochohmigen Lautsprecheranschlusses einzustöpseln. Eine weitere Leitung mündet in einem normalen Rundstecker und wird in die im Musikschrank dafür vorgesehene Netzsteckdoseeingesteckt. Diese Leitung führt direkt über die beiden Netzschalter zum Motorstromkreis. Weiterhin führen noch zwei lange Leitungen, eine davon direkt vom Tonarm kommend, an den separat zu montierenden, vollgekapselten Aufwärtstransformator.
Dies Art der Integration in den Musikschrank erlaubt einen schnellen, lötfreien Ausbau des MTG19 aus dem Tonmöbel.

Bedienung & Funktionsweise:
Zur Funktion als Plattenspieler ist zu sagen, daß durch die Beibehaltung der Ein- und Abschaltautomatik der eigenständige Betrieb als Wiedergabegerät für Normalrillenplatten mit einem Drehzahlbereich zwischen ca. 70 . . . 80 Upm gewährleistet ist. Dabei ist mit dem oberseitig vorn, mittig angeordneten Regulierhebel die jeweils erforderliche Drehzahl einzustellen. Für den Magnetbandbetrieb muß diese stets auf 78 Upm reguliert werden um einer Transportgeschwindigkeit von 19,05cm/s zu entsprechen. Das kann mit Hilfe einer großen, auf den Plattenteller aufgelegten Stroboskopscheibe ebenso wie mit einer Schellackplatte mit entsprechendem Etikettenranddruck (z.B. ETERNA „blau“) erfolgen.
Die weitere Funktionsweise als Magnettongerät ist davon gekennzeichnet, daß die Andruckrolle ausschließlich manuell betätigt und als Besonderheit IMMER angelegt sein muß - ausgenommen bei reinem Plattenspielbetrieb.

Zum beschleunigten Umwickeln muß der Senkel grundsätzlich aus dem Bandpfad genommen und direkt über beide Leitrollen, ohne Benutzung der Schlaufenfänger, geführt werden. Alsdann wird das Arretierstück in die jeweils treibende Spule eingesteckt und der Umsteuerhebel auf die dementsprechende Stellung geschaltet.

Unverständlich ist uns, daß sowohl die beiden großen Leitrollen samt ihren Schlaufenfängern und Lagerhülsen als auch beide Mitnehmerteller und die Teile der Andruckrolle aus ferromagnetischem Werkstoff gefertigt sind. Lediglich die Tonrolle mit den nachträglich aufgeschraubten Führungsflanschen besteht aus Aluminium.

Während beide Rollen identisch sind, sind es die zwei Spulenmitnehmer nicht! Das ist auch ohne wiegen an den unterschiedlich großen Bunden der Dochte erkennbar.

Als Antrieb kommt der aus dem Rochlitzer MTG 7 E 84 bekannte Phonomotor mit 4 Feldspulen und extralanger Tonwelle zum Einsatz. Die Tonrolle wird eigenständig mittels zweier Madenschrauben auf der Welle fixiert. Die Seilscheiben unterschiedlichen Durchmessers bilden mit dem Anlaufnocken eine bauliche Einheit und treiben über je eine textile Kordel die Wickeltriebe permanent an. Dabei wirkt die motorseitig angeordnete, erheblich größere Scheibe auf den Abwickeltrieb. Die zugehörige Antriebskordel wird mit der auf eine Blattfeder montierten Skalenseilrolle auf permanente Spannung gehalten. Die wesentliche kleinere, platinenseitig angeordnete Scheibe treibt den Aufwickeltrieb an. Wegen der notwendigen, gegenläufigen Drehrichtung wird diese Antriebsschnur gekreuzt über ein festmontiertes Röllchen geführt. Eine irgendwie geartete Spannvorrichtung ist nicht vorhanden.

Zu den völlig identisch gebauten Wickeltrieben ist zu bemerken, daß deren Friktionselemente aus aufgeleimten Weichgummischeiben bestehen. Zur besseren Haftung sind die betreffenden Stahlteile radial profiliert. Die Kupplungen arbeiten komplett kraftschlüssig, was mit dem links befindlichen kleinen Hebel bewerkstelligt wird. Dieser betätigt eine durch beide Lagergehäuse geführte Schaltwelle an deren Enden je ein justierbarer Exzenter auf den in der Hohlwelle des Triebes befindlichen Druckstift einwirkt der so die erforderliche Anpreßkraft der für die gewählte Wickelrichtung zuständigen Kupplung erzeugt.

Wie alle Staßfurter MTGs hat auch das MTG 19 keinen HF-Löschkopf. Stattdessen wird eine netzbetriebene Handlöschdrossel mitgeliefert, welche an einer dafür im Musikschrank vorhandenen Steckdose bei Bedarf anzuschließen ist. Selbstverständlich kann alternativ auch der umschaltbare Permalöscher MLT 55 auf dem MTG 19 montiert werden.

Das uns vorliegende Mustergerät ist mit einem kleinen 10“ Plattenteller aus Leichtmetall bestückt. Es kann nicht mit Bestimmtheit gesagt werden, ob dies dem Lieferzustand ab Werk entspricht. Rein optisch gesehen, spricht aber die Farbe des Bespannfilzes dafür.

Gesamteindruck:
Das Vorhandensein der Mitnehmer für standardisierte Tonbandspulen, die rel. hohe Fabriknummer und auch der kleine 10“ Plattenteller sind deutliche Zeichen für eine fortgeschrittenere Baustufe, als es die in den diversen Publikationen zu sehenden Modelle, welche teilweise auch noch als BPG190a ausgewiesen werden, verkörpern. Alles in allem wirkt das vorliegende Gerät dennoch deutlich unfertig. Das bezieht sich sowohl auf technische Lösungen als auch auf die reine, völlig umständliche Bedienung mit all ihren Mängeln. Servicetechnisch gesehen ist das Gerät eine ziemliche Katatstrophe, da weder reproduzierbare Justierungen noch elektrische Messungen oder gar Teilewechsel mit vertretbarem Aufwand, d.h. ohne grundlegende mechanische Komponenten zuvor zerlegen oder ausbauen zu müssen, vorgesehen, geschweige denn durchführbar sind. Einzig die zwei Röhren EF12 und EF14 sowie die zwei Glimmröhren UR110 lassen sich ohne größere Mühe wechseln.

Verglichen mit den späteren MTG 20 ff ist die Bedienung des MTG 19 durch das abgewinkelte Bedienfeld deutlich ergonomischer; verglichen mit dem zeitgleichen MTG 7E84 zeigt das Staßfurter Gerät erhebliche Mängel in Funktionsumfang und Bedienfreundlichkeit. Einzig vom optischen Erscheinungsbild - unter Beachtung des dafür vorgesehenen Anwendungsfalles - kann das MTG19 gegenüber allen anderen MTG-Modellen dick punkten. Auch die nahezu identische Bauhöhe, bezogen auf Oberkante Platine, untermauert die enge Verwandschaft mit der Entwicklungslinie des BG19 und ließe eine parallele Aufstellung beider Modelle als solitäre Heimtonbandgeräte ohne weiteres zu. Das ist eine Idee, der ich mich bei der Konstruktion eines passenden Kastens unbedingt annehmen werde Smile

In unserer Galerie sind auch Bilder einzelner Komponenten eingestellt, insbesondere die aufwendig konstruierten, dennoch eher skurril anmutenden Wickeltriebe in ihren Einzelteilen.
Bei jeder Beurteilung technischer Einzelheiten darf man nie vergessen, daß es sich um den allerersten Versuch eines praxistauglichen Heimmagnetbandgerätes im Staßfurter Rundfunkwerk handelt. Es konnte auf Null Erfahrungen zurückgegriffen werden und - das sehe ich als wesentlich an - die Kollegen dort hatten aus sich heraus kein Interesse an dieser Technik. Das wird allein damit belegt, daß man auf Nachfragen stets verneinte, je etwas mit Magnetbandgeräten zu tun gehabt zu haben!
Ist es den Leuten dort derart peinlich, daß sie ihre eigene Geschichte verleugnen?

Als ich vor Jahren meine Hilfe anbot, war dies unerwünscht. Auch gut!

Als unser Buch mit der Abbildung und Kurzbeschreibung des MTG 19 erschienen war, zeigte man plötzlich Interesse an meinem Gerät, doch der Zug ist abgefahren, mich anzubiedern habe ich nicht nötig.
_________________
Grüße aus der Lausitz von MichaelZ.

Die Reform der Rechtschreibung ist ein Symptom dafür, daß die Deutschen ihre Sprache nicht lieben.
(Eugen Ruge, Schriftsteller, 2018)
Nach oben
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Seite 1 von 1 [9 Posts] Thema als ungelesen markieren ::  Das Thema drucken
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen
 Übersicht » ..:: TONSPEICHERTECHNIK ::.. » MAGNETTON - TECHNIK & HISTORIE
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in diesem Bereich schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Bereich nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Bereich nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Bereich nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Bereich nicht mitmachen.
Ähnliche Beiträge
Thema Autor Bereich Antworten Verfasst am
Keine neuen Beiträge Unbekanntes Metallteil TipFox * OT - Quasselecke * 5 05.12.2016, 12:24 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Was ist mein Gerät wert ? MGW51 Mitteilungen / NEWS / IG-Intern 0 06.05.2016, 15:15 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Unbekanntes TB 19null5 MAGNETTON - TECHNIK & HISTORIE 4 29.02.2016, 16:45 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge Unbekanntes Bauteil - Was könnte das... snzgl Bauelemente 8 09.07.2014, 16:40 Letzten Beitrag anzeigen
Keine neuen Beiträge LUGAVOX - Unbekanntes TB-Gerät schmerztablette * OT - Quasselecke * 8 24.04.2014, 23:35 Letzten Beitrag anzeigen
Rollbalken

Unsere Software nutzt mehr als 70 Erweiterungen, von der großen Mod bis zum kleinsten Snippet. Wir bedanken uns für das Engagement bei:
AbelaJohnB, Acid, acoolwelshbloke, AmigaLink, asdil12, AWSW, blubbin, Brewjah, CBACK, Chaze, DimitriSeitz, Flance, Flipper, FuNEnD3R, Hainer, Jamer, Leuchte, Mac, MagMo, mgutt, mitsubishi,
mosymuis, Niels, Nivisec, Nuttzy, OXPUS, PhilippK, Pthiirk, romans1423, R.U.Serious, S2B, Saerdnaer, scheibenbrot, SlapShot434, Smartor, spooky2280, Tuxman, ultima528, Underhill,
Wicher, ycl6, ~HG~.
phpBB 2 © 2001, 2005 phpBB Group;  deutsche Übersetzung: phpBB.de & IG-FTF;  Konfiguration & Layout: IG-FTF © 2009, 2013

Vielen Dank für Ihre Visite bei der Interessengemeinschaft Funk-Technik-Freunde!
Bitte besuchen Sie auch die HP Tonaufzeichnung, das Original von Ralf Rankers,
verantwortlich betreut und fortgeführt von der Interessengemeinschaft.

Impressum