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Kurbelradio Raddy SW3
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TipFox
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Beitrag1/6, Verfasst am: 13.01.2023, 23:46   

Betreff:   Kurbelradio Raddy SW3
Zusatz:       Notfallradio
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Liebe Technikfreunde,

das Thema "Kurbelradio" oder "Notfallradio" ist nicht neu, es gab schon sehr früh entsprechende Ansätze.
Zu " Kurbellampen " habe ich ja auch schon mal einen Beitrag geliefert ...

Der momentane "Boom" bei solchen Geräten beschert uns niedrige Preise - und so kann ich mir auch einmal eines dieser "eierlegenden Woll-Milch-Säue" zur Brust nehmen.

Ausgesucht habe ich mir einen "SW3" von "Raddy" - selbstverständlich von unseren Hauptlieferanten, also made in China...







Die beschriebenen Leistungen sind schon beeindruckend, besonders bei dem aktuellen Preis von nur ca. 42€ (Ama zon):





Nun, Einiges davon werde ich testen Wink

Zunächst wurde das Gerät ausgepack und auf Vollständigkeit geprüft.

Hier seht Ihr den Lieferumfang:







- das Gerät selbst, an einer Trageschlaufe mit Karabinerhaken
- ein (sehr kleines) Manual, man findet aber auch ein PDF-Manual im Netz ...
- Micro-USB Ladekabel

Dazu gibt es noch einen Adapter von Micro-USB (male) auf USB-C (male), falls man über das gelieferte Kabel ein Gerät mit USB-C laden will.

Der Hersteller empfiehlt, nach längerem Nichtbetrieb die Kurbel für 1 Minute mit ca. 130 U/min zu betätigen, um "die Akkus zu aktivieren" - Ähem Wink

Ich habe es getan, aber nur um die Handhabung zu testen. Entgegen meiner Befürchtungen ist die Kurbel tatsächlich brauchbar - man darf dabei nicht vergessen, wie winzig das Gerät ist. Sie ist leichtgängig und macht wenig Getriebegeräusche.

Trotzdem: die Vorstellung, damit alleine den Akku aufzuladen kann man gleich vergessen - das ist vergleichbar mit meiner Kurbellampe.
Aber damit kann man dann schon eine Weile Radio hören - ich werde später testen, wie lange ... laut Handbuch soll es für 60min Radio oder 30min "Far- beam" reichen.

Der Ladezustand zeigte 3 von 4 Balken (also ca. 50%...75%) und das Gerät wurde erst einmal vollständig aufgeladen.
Die Ladung erfolgt mit gemessenen konstant 1A Eingangsstrom am Anfang, abnehmend erst zum Schluss des Ladevorgangs hin. Man kann also davon ausgehen, dass es eine CC-CV (constant current - constant voltage) Ladeschaltung ist.

Zur Messung wurde ein USB-Amperemeter verwendet, welches auch die Ladungsmenge anzeit.
Es wurden 1137 mAh nachgeladen, bei vollem Akku geht der Strom aus dem Ladegerät auf Null. Die Beschreibung sagt, dass ein Akku mit 5000 mAh eingebaut ist. Ein Entladungstest wird zeigen, was daran ist - aber jedenfalls entsprechen 1137 mAh etwa 23% von 5Ah. Das Gerät wurde also mit ca 77% Ladung geliefert - was in etwa den Empfehlungen der Akkuhersteller für die Lagerung entspricht.

Nun - was kann das Gerät ?

Zunächst muss man sagen, dass die Bedienung simpel und intuitiv lernbar ist. Wenn man das Manual kurz überflogen hat, sollte es keine Probleme dabei geben.


- Leselampe :

wenn man das "Solarpanel" aufklappt, geht eine "Leselampe" (unterhalb des Panels) an. Sie ist erstaunlich hell und reicht völlig zum Lesen in der Dunkelheit. Als kleines "Gimmick" kann man das noch umschalten auf einen Bewegungssensor - wofür auch immer Wink





- Solarladefunktion:

Auf der Oberseite des Gerätes findet man ein kleines Solarpanel, ca. 3x8 cm "groß". Laut Handbuch ist das Solarpanel nur dazu da, die Akkus frisch zu halten. Ein echtes "Aufladen" dürfte auch Wochen/Monate dauern und ist so auch nicht vorgesehen ...





Das Einschalten der Leselampe über das Solarpanel erscheint zunächst widersinnig. Immerhin hat man die Vorstellung, dass man das Panel zu Sonne ausrichtet zum Laden - also auch schräg stellt. Wenn dann die Leseelampe angeht, ist kaum ein Gewinn zu erwarten. Nun - wenn man darüber nachdenkt, macht das Schrägstellen des Panels zu Ladezwecken keinen Sinn. Bei so einer kleinen Fläche (ca. 3x8cm) ist es völlig egal, ob das Panel schräg steht oder nicht. Man lässt es also einfach eingeklappt und stellt das Gerät an ein sonniges Plätzchen.

Wenn die Lichtmenge zum Laden ausreicht, geht die Ladekontrolle (LED) an ...

- Kurbel - Ladefunktion:

Auf der Rückseite findet man eine herausklappbare Kurbel, mit der man den Akku etwas nachladen kann. Sie ist gut zu bedienen, wenn man beidhändig arbeitet, also das Gerät in der linken Hand und kurbeln mit der Rechten. Man findet dann schnell den besten Bewegungsrhythmus Wink
Wie schon erwähnt: Aufladen eines leeren Akkus damit ist kaum vorstellbar. Auch hier geht die Lade-LED an, wenn die glieferte Energie zum Laden reicht








- SOS - Funktion:

Auf der Vorderseite oben rechts des Gerätes findet man einen "SOS" - Button. Wenn man den kurz betätigt, geht nur die Ladeanzeige an, bei längerem Tastendruck ertönt eine jaulende Sirene (laut!) und die seitliche Lampe ("Far Beam") fängt an zu blinken ( sie blinkt aber kein "SOS" wie manche Taschenlampen). Ein weiterer Tastendruck schaltet das Spektakel wieder ab.

- seitliche (Taschen-) Lampe:

Auf der linken Seite des Gerätes ist eine Lampe angebracht mit 3 Modi:
"Far beam", "Dipped Beam" und beide an. Ich würde das übersetzen mit "Fernlicht", "Abblendlicht" und "Laterne" Wink
Die Modi werden über eine Taste auf der Oberseite des Gerätes gewählt, jeder Tastendruck schaltet eine Stufe weiter:

Far beam -> dipped beam -> beide -> Aus

Die Lampen sind sehr hell.





- Radio:

Das Gerät hat AM und FM (kein stromfressendes DAB+) . Beide Bereiche arbeiten hervorragend, vor allem AM hat mich (abends !) überrascht. Der Klang ist für das kleine Gehäuse gut.

Ein echter Minuspunkt ist der Drehknopt für die Abstimmung. Er ist viel zu klein und man braucht eine ruhige Hand zur Abstimmung.
Für einen Notfall sollte es aber reichen. Ich überlege noch, ob ich da einen Größeren anbringe.

Die ausziehbare UKW-Antenne ist auf der Rückseite des Gerätes zu sehen ...





- USB - Ladefunktion:

Rechts am Gerät findet man unter einem Spritzwasserschutz u.a. eine Micro-USB Buchse über die man das Gerät an ein externes USB - Ladegerät anschließen kann. Wie schon erwähnt, lädt das Gerät mit max. 1A (CC-CV) Eingangsstrom.

Der Hersteller empfiehlt, das Gerät mindestens 1 mal in 3 Monaten zu laden. Ich frage mich warum ? Sollte es etwa so sein, dass da im ausgeschalteten Zustand Strom fließt? Man findet dazu keine Angaben im Manual ...

Jedenfalls ist das nach meiner Erfahrung bei LiIon nicht erforderlich. Ich habe noch nicht erlebt, dass ein "gesunder" LiIon" sich in 3 Monaten entladen hätte. Die Fotos oben habe ich mit meinem LED-Panel ausgeleuchtet und das hat mindesten 1/2 Jahr herumgestanden ...


- Powerbank Funktion:

Ebenso unter dem Spritzwasserschutz findet man eine weitere USB-Buchse. Hierüber kann man z.B.ein externes Gerät laden. Maximal kann hier 1A gezogen werden, es gibt einen Kurzschluss- und Überspannungschutz. Der Hersteller empfiehlt das nur für Notfälle - auch hier frage ich mich warum ? (Antwort weiter unten ...)

Aus meiner Sicht gibt es zunächst keinen Grund, warum man dass nicht als normale Powerbank nutzen sollte ...ausser dass der "Notfall" eintreten könnte, wenn man gerade den Akku mit dem Smartphone "leergelutscht" hat - aber dann kann man ja kurbeln Wink

Erstaunt bin ich auch über die Angabe der Unterspannungsabschaltung. Die soll erst bei 2,7V zuschlagen, das ist Tiefentladung und das sollte man den Akkus nicht antun! Spätestens wenn die Ladeanzeige bei <3% angelangt ist (1. LED fängt an zu blinken) sollt man abschalten. Trotzdem für einen Notfall gut zu wissen, dass man dann eben auch Alles aus dem Akku rausziehen kann


Nun hat mich erst einmal interessiert, welche Akkus eingebaut sind. Das Akkufach ist (verschraubt) auf der Rückseite. Beim Öffnen erkennt man 2 parallel geschaltete LiIon-Packs mit je 2500mAh, also kein Balancer, keine Temperaturüberwachung. Das Gespann ist an kurzen Drähten angelötet - meine Hoffnung, hier Stöme messen zu können hat sich damit zerlegt. Ein Auswechseln dürfte nicht einfach aber möglich sein ... das Gerät ist verschraubt, also auch zu öffnen.

NACHTRAG: rechts und links im Akkufach sieht man noch die 2 Schlitze, in denen bei Vorgängermodellen die
Kontaktschienen für 2 x 18650 - LiIon Akkus steckten. Es wäre zu überlegen, ob man diese Schienen substituieren kann - dann könnte man sehr leicht "aufrüsten". 18650 gibt's problemlos mit 3,5Ah - man hätte dann ein "7000 mAh - Modell". Vermutlich ist genau das der Grund, warum man es geändert hat ...

Die Akkus haben etwas Spiel im Fach - das ist gut, weil sie sich ausdehnen bei Wärme. Sollte allerdings mal so ein Pack "aufquellen" (schon erlebt), dürfte es schwierig werden sie da heraus zu bekommen ohne mechanische Schäden - und die könnten bei LiIon fatal sein bis hin zum Brand, wenn Luft auf Lithium trifft ...







Nun erklärt sich auch schlagartig, warum man das Gerät nicht dauerhaft als Powerbank nutzem sollte:

- die "Powerbank" muss 5V/1A liefern, hat aber nur 4,2V max. zur Verfügung, d.h. da muss ein Aufwärtswandler arbeiten. Das macht Verluste/Wärme und selbstverständlich kann man da NICHT 5000mAh herausholen bei 5V !

- die fehlenden Schutzfunktionen (Balancer/Temperatursensor) sind nicht unbedingt ein Problem bei einem "Notfallgerät" - aber man sollte darüber bescheid wissen und das Gerät bei hohen Belastungen nicht unbeaufsichtigt lassen ...

Dieser Betrieb ist suboptimal und die Akkulebensdauer ? Wir werden (vielleicht) sehen Wink...

Wieviel man entnehmen kann, habe ich mit meinem USB-Messgerät getestet:

- im Leerlauf messe ich 5,13V
- bei Belastung mit 10 Ohm (Zementwiderstand )geht die Spannung auf 4,85V zurück, der Strom liegt bei ca. 460mA. Später (wenn die Akkus und Last warm sind??) steigt es etwas auf 4,94V/470mA ...

- es konnten bei dieser Last 3290 mAh entnommen werden. (abgebrochen bei blinkender Ladeanzeige (<3%) ).
Ich muss zugeben, dass ist mehr als ich erwartet hatte ...
Die Akkuspannung im Gerät liegt dann noch etwas über 3,2V - ich denke das ist noch kein Problem.







Beim Entladen konnte ich keinen "Hotspot" oder größere Wärme am Gerät feststellen - den heissen Zementwiderstand haben meine Finger aber problemlos und unbeabsichtigt gefunden - AUA Wink

Die Spannungs-/Stromanzeige am Ausgang war die ganze Zeit stabil bei 4.94V / 470mA - so soll es sein Wink

Nun ist der Akku ja leer (<3%) und ich kann testen, wie lange man nach 1 Minute Kurbeln Radio hören kann, bis die Ladeanzeige wieder blinkt. Ich werde das Ergebnis nachliefern ...



Fazit.:

Ich denke, für den Preis von aktuell ca. 42€ kann man nicht wirklich meckern. Das Gerät tut das, was es soll:
im Notfall Licht/Radio/Lademöglichkeit für Handy/Tablett usw. liefern.

Trotz einiger fesgestellter Schwachpunkte bin ich durchaus zufrieden Wink

Ein wenig stört mich die Angabe "5000mAh Akku". Das ist zwar nicht falsch, aber eben auch etwas irreführend, wenn man die Powerbank Funktion im Auge hat.

Aber das ist eben "Marketing"...

Das war's Wink


P.S.: fast vergessen: auf der Unterseite des Gerätes findet man eine Art "Katzenauge", ein reflektierender Klebestreifen:





Wenn das Gerät also am Karabinerhaken z.B. am Rucksack baumelt, wenn man nachts über einsame Straßen wandert, können einen auch die Panz ... ähm ich meinte die Autofahrer nicht übersehen *lol*

P.P.S.: selbstverständlich denke und hoffe ich, dass ich es nie benötigen werde ...
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Gruß TipFox

Zuletzt bearbeitet von TipFox am 17.01.2023, 18:56, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Beitrag2/6, Verfasst am: 14.01.2023, 00:27   

Betreff: Kurbelradio Raddy SW3, Nachtrag
Zusatz:       Notfallradio
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Nach 1 Minute Kurbeln konnte ich ca. 15 min den High-Beam laufen lassen, bis die Anzeige wieder blinkte.
Man konnte dann immer noch Radio hören - aber ich habe den Versuch abgebrochen, weil das Ergebnis eben sehr stark davon abhäng, wie weit man entladen will.

Bei dem Ergebnis gehe ich davon aus, dass die Zeiten des Herstellers (30min Beam/60min Radio) bis zur Abschaltung bei 2,7V gemeint / gemessen sind. Das will ich den Akkus ohne Not nicht antun Wink

Nachtragen muss ich auch noch, dass man auch Radio hören kann, während man die Powerbank verwendet. Auf AM ist der Empfang dann allerdings eingeschränkt (starker Träger mitten im Band) aber noch möglich. FM lässt sich davon nicht beeindrucken und läuft einwandfrei.
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Beitrag3/6, Verfasst am: 14.01.2023, 13:51   

Betreff: Guter Griff!
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Lieber Jürgen,

offensichtlich hast Du ein Gerät bekommen, welches kein üblicher Rückläufer, sondern ein wirkliches, mängelfreies Neugerät ist.
Das war bei fast allen von mir getesteten Modellen leider nicht der Fall und darunter waren wesentlich teurere Apparate.
Irgendetwas ging bei denen immer ganz super, dafür fehlten andere Funktionen gänzlich oder funktionierten nur sporadisch und das auch nicht wirklich gut.

Ich meine, daß man nicht einfach pauschal von "China-Schrott" reden darf sondern ein Großteil des Unrates auf das Konto der deutschen Auftraggeber, Importeure und Händler geht.
Im Grunde sind meine Erfahrungen mit Meßtechnik und elektronischen Gerätschaften aus Fernost zu 90% sehr positiv, wobei halt immer der Kaufpreis ins Verhältnis zum jeweiligen Gegenstand gesetzt werden muß.
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Die Reform der Rechtschreibung ist ein Symptom dafür, daß die Deutschen ihre Sprache nicht lieben.
(Eugen Ruge, Schriftsteller, 2018)
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Beitrag4/6, Verfasst am: 14.01.2023, 15:58   

Betreff: Re: Guter Griff!
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MGW51 schrieb wie folgt:

Ich meine, daß man nicht einfach pauschal von "China-Schrott" reden darf sondern ein Großteil des Unrates auf das Konto der deutschen Auftraggeber, Importeure und Händler geht.


Ja Michael, da schließe ich mich vollständig an. Ein Land wie China kann JEDE Qualität liefern, die vom Auftraggeber spezifiziert wird - es liegt also IMMER an denen, die bestellen - nicht an China, wenn man "Chinaschrott" bekommt Wink

Nein, also ich halte das Gerät für sehr brauchbar. Ich habe damit heute schon etwas UKW gehört - nichts rauscht, Frequenz steht "bombenstabil", guter Klang - enorm was so ein 3...4cm Lautsprecher heute bringen kann.

Und der Knaller: heute ist bei uns 100% Bewölkung und Regen. Als ich das Gerät auf die Fensterbank gestellt habe (Ostrichtung mit Reflektionen vom weissen Nachbarhaus, da steht auch mein Solarmotor), habe ich mit Nichts gerechnet. Aber oh Wunder: die Lade-LED geht an ! Vielleicht habe ich das Solarpanelchen doch unterschätzt ...
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Beitrag5/6, Verfasst am: 16.01.2023, 02:11   

Betreff:
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Da hast Du wirklich einen sehr guten Griff gemacht.
Bei meinen 4 oder 5 getesteten Modellen, die teilweise in mehrfacher Ausführung hier waren (weil ich es zu Vergleichszwecken mit der Rücksendung nicht so eilig habe), haben die UKW-Empfangsteile fast immer überzeugt. Am besten natürlich die mit beweglichem Teleskop. Aber keines der Geräte ist in einer so guten Verpackung wie Dein Modell geliefert worden.

Ich hatte dann den kleinen "Weltempfänger" behalten, den ich irgendwie bei dem ganzen Geramsche mit angeklickt hatte. Er besitzt einen leicht wechselbaren Li-Akku im Format 50 x 34 mm mit 3,7V 1020mAh unter einer werkzeuglos abnehmbaren Abdeckung. so daß man den leicht austauschen kann. Kopfhöhreranschluß, Micro-SD Kartenschacht, USB-Ladebuchse und frei bewegliches Teleskop. Eine Klappstütze läßt den Blick über eine übersichtliche Kinoskala schweifen. 1 x MW, 9 x KW, 2 x UKW - also mehr geht eigentlich nicht Smile
Wenn ich Zeit habe, stelle ich es mal etwas ausführlicher vor!
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Beitrag6/6, Verfasst am: 16.01.2023, 18:52   

Betreff: Einschränkung bei AM
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Beim Test des Radios hatte ich ein Phänomen, dass ich mir nicht recht erklären konnte: wenn ich auf AM das Gerät einschaltete, war einige Sekunden nur ein scharfes Rauschen zu hören, welches nach wenige Sekunden verschwand und AM dann einwandfrei funktionierte. Auf FM eingeschaltet und erst später auf AM: kein Problem.

Nun habe ich die Ursache gefunden: es ist die Ladezustandsanzeige. Solange die an ist, ist kein AM-Empfang möglich - blöd Wink. Beim Einschalten geht sie automatisch an und nach einiger Zeit aus.

Aber ich kann damit leben ...
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