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WIN 98 Upgrade auf WIN 7 - UFF!
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MGW51
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Beitrag16/27, Verfasst am: 18.04.2012, 13:10   

Betreff:
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Jürgen schrieb wie folgt:
Ich glaube, ich habe mir das schlechteste Windows aller Zeiten zugelegt ...


Glaube nur das nicht! MS droht schon geraume Weile mit Win 8 aufdentischhau:

Da wirst Du noch Deiner Eingebung danken, die Dich mit Win 7 herumquälen ließ und läßt.

Fakt ist doch, daß Hard- und Softwarehersteller ein seit langem abgekartetes Spiel spielen wobei der Spielball das ist was gemeinhin und vollkommen entwürdigend als ''Verbraucher" betitelt wird. Ich habe mir jedenfalls geschworen, das Affentheater von Winzigweich nicht weiter mitzuspielen und ebensowenig werde ich mich nötigen lassen, gesetzlich vorgeschriebene betriebliche Meldungen an das Formulanzamt auf elektronischem Wege zu übermitteln. Die Behörde hat die Wahl, meine papiernen Meldungen wie eh und je zu akzeptieren oder es zu lassen. Ich bin sicher, sie wird es weiterhin akzeptieren, wenn auch ungern. Und genauso wird meine Hausbank akzeptieren en, daß ich nie im Leben auf das systembedingt unsichere Onlinebanking umschwenken werde. Das ist alles nur unnützer Plunder zum überwiegenden Nachteil der Kunden.

Was Betriebssysteme und Hardware angeht, so ist es heutzutage schon nahezu ausgeschlossen auf eine Neubaukiste W98SE zu installieren. Das ist einfach nicht möglich weil es mit Gewalt verhindert werden soll. Wohl weil dieses BS noch vom Anwender beherrschbar und also auch gegen Einbrüche von außen bestens geschützt ist. Wohl auch, weil es mit einer schmalbrüstigen Hardware gut zurechtkommt und mit 64MB RAM zügig läuft. Alles was danach kam kann man mit sowenig Arbeitsspeicher nahezu nichtmal mehr installieren geschweige denn zu irgendetwas gebrauchen. Dabei ist es völlig irre, daß ein sogenanntes aktuelles BS heute die gleichen Aufgaben zu erledigen hat wie 98SE und wenn es heute mit 10 x mehr RAM vollgestopft ist, ist es dennoch weitaus langsamer als ein mittelmäßig konfiguriertes 98SE!

Und nun frage ich mich, wozu diese irrsinnig schwülstige Hardware denn eigentlich da ist wenn sie NICHTS besser = schneller kann als ein absichtlich schlechtgemachtes, altes DOS-basiertes BS?

Als ich vor etwa 20 Jahren meine Jahressteuerklärungen begann mit der ''Supersoftware'' TAXMAN zu machen, da hatte ich das Programm - wenn ich nicht irre - noch auf zwei oder drei simplen Disketten. Später dann, ich glaube es war mit 95b, ging es nur noch mit einer CD-ROM. Warum, weiß kein Mensch zu beantworten denn die wirklichen Funktionen sind ja keineswegs mehr geworden! Stattdessen hat man begonnen, den Datenträger mit allerlei Müll vollzustopfen. Seit ein paar Jahren ist es noch krasser - da sind inzwischen schon zwei Silberscheiben im Paket enthalten. Es ist der blanke Scheiß! Anders kann ich das mangels Fantasie nicht benennen. Wozu muß bei einem primitiven rechen- und ausfüllprogramm mit Druckfunktion irgendsoein Suppenkasper und / oder eine ebenso nervende Tusse auf dem Bildschirm sabbernderweise herumhüpfen? Klar kann man diese ''Hilfen'' ausschalten - aber installiert werden sie erstmal zwangsweise!
Und so gesellt sich ein Schwachsinn zum anderen - mittlerweile rate ich dringendst davon ab, Software von Lexware zu kaufen. Sicher gibt es auch schlimmeres - doch danach muß man sich ja nicht bücken und wenn mir sowas hinterhergetragen wird, dann habe ich auch noch eine Verwendung dafür: Im Garten, genauer gesagt im Kirschbaum. Um die Stare zu ärgern.

Wenn ich den betrieblichen Krempel nicht mehr brauche, soviel ist sicher, hat sich für mich das Thema Windoofs für den Rest meiner Tage erledigt. Das wird sicherlich auch meinen Nerven zu Gute kommen.
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Beitrag17/27, Verfasst am: 18.04.2012, 13:21   

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Tja - wenn es nur MS wäre ...

Auf meiner Platte steht "SAMSUNG", wenn man versucht, ein Festplattentool dafür zu finden, landet man beim neuen "Markeninhaber" Seagate. Seagate bietet ein Tool an, dass die Platte scannen und den (einzigen!!!!) defekten Sektor (von 1Terrabyte) auch findet, aber nicht repariert oder als unbrauchbar markiert, weil das Tool das nur bei Seagate oder Maxtor-Platten kann !!!???*grübel*

So wird man die lästige "Altlast" Samsung schnell los, ich soll nun also die Platte wegschmeissen - werde ich aber nicht tun Wink

Der Fehler liegt bei über 500GB, momentan liege ich bei 180...

Ich habe die Platte also geclont, die neue liegt sicher im Schrank und wird ab und zu aktualisiert. Die alte Platte wird gnadenlos weiter gefahren, bis sie versagt. Ich denke, das wird noch Jahre dauern ...
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Beitrag18/27, Verfasst am: 18.04.2012, 14:15   

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Ein Terrabyte - mächtig gewaltig, Egon!

Da wäre ich mir nichtmal so sicher, ob es wirklich ein physischer Defekt ist oder der Bad sector nur von der Software vorgegaukelt wird.

Daß Samsung geschluckt worden ist, habe ich gar nicht mitbekommen - die Platten hatten eigentlich keinen schlechten Ruf, nicht so ein Müll wie von WD. In Grauer Vorzeit hatte ich stets Platten von Quantum und war damit wirklich sehr zufrieden. Als es die Firma nicht mehr gab, wechselte ich auf IBM, von denen ich zuvor schon die SCSI-Platten hatte. Seit geraumer Weile bin ich von IBM nicht mehr überzeugt; Gründe dafür lieferten mir mehrere vorzeitige Ausfälle die ich auf grundsätzliche konstruktive Mängel zurückführte.
Man muß nicht lange grübeln, die auf den verschiedensten Platten zu findenden Herkunftsangaben sind Ansage genug. Es hat fast den Anschein, daß die angeblichen Herstellernamen nur willkürlich drufgebappt werden und alle Platten aus ein, bestenfalls zwei Herstellerbetrieben kommen. Es ist doch merkwürdig, daß alte und uralte Platten noch immer problemlos laufen. Schlimmstenfalls kackt mal ein Kontroller ab - da muß man eben mit viel Glück nach einer identischen Platte im Altmetall suchen. Das hat mir schon zweimal geholfen, allerdings bei Laptopplatten. Die neueren HDDs haben nach meiner Beobachtung durchweg mechanische Probleme die durch Kopfcrash oder gar Blockierung in der Parkstellung ausgelöst werden. Manchmal hilft rohe Gewalt, so eine Gurke wenigstens noch einmal zu reanimieren um die Daten zu kopieren. Dazu habe ich eine 320GB mobile Toshiba. In den Maschinen stecken maximal 80 GB große Platten und die sind immer in mehrere Partitionen gesplittet. Nur im Äpfelchen werkelt auch eine 320-er von Haus aus. Da habe ich seinerzeit allerdings auch als ersten Akt eine nachträgliche Partitionierung vorgenommen; OS10 war ja ab Werk schon drauf.
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Beitrag19/27, Verfasst am: 18.04.2012, 15:12   

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MGW51 schrieb wie folgt:

Da wäre ich mir nichtmal so sicher, ob es wirklich ein physischer Defekt ist oder der Bad sector nur von der Software vorgegaukelt wird.



Nun ja, also defekt ist der Sektor bestimmt, ich habe ettliche Tests laufen lassen, auch unter Linux. Auch Clonezilla meckert rum (sagt "failed to clone", obwohl die eigentlichen Daten dann längst geclont sind Wink )

Der Punkt ist aber: im "Smart" steht der Zähler mit "raw read error" nun auf 001, der angegebene "Threshold" liegt aber bei 56! Wieso also wird das als Fehler gewertet? DAS scheint mir ein Bug zu sein. Samsung mag gute Platten gebaut haben - mit dieser Serie (HD103SJ) gab es aber wohl viele Probleme, bad sectors, laute Geräusche, bis zum Abfackeln von IC's auf der Platine, das Netz ist voll von solchen Berichten. Dagegen sieht es bei mir ja noch gut aus Wink

Ich gehe davon aus, dass mir Windows melden wird, wenn ich auf diesem Sektor versuchen werde zu schreiben - so in 10 Jahren, wenn sich mein Datenbestand weiter so entwickelt - ich glaube eigentlich nicht, dass ich das je erreichen werde.
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Beitrag20/27, Verfasst am: 18.04.2012, 15:38   

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Das ist wirklich etwas merkwürdig!

Warum splittest Du die Platte nicht? Wenn der Sektor weitab Deines genutzen Bereiches liegt, bietet sich das doch eigentlich an - oder habe ich jetzt einen Drop out Smile
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Beitrag21/27, Verfasst am: 18.04.2012, 15:50   

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Ääh - jaa, gute Idee...

Manchmal komme ich nicht auf das Einfachste Wink

Allerdings: da müsste ich vorher ja defragmentieren - und niemand weiss, wie MS das macht und wo temporäre Dateien dabei landen. Wenn ich Pech habe, gibt es danach noch mehr Probleme. Aber ich denke auf jeden Fall mal darüber nach - Danke.
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Beitrag22/27, Verfasst am: 25.01.2014, 13:51   

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Nachtrag:

- kurze Zeit später habe ich die Platte geteilt, wobei die Grenze der 1. Partition kurz unterhalb des Fehlersektors gewählt wurde

- seit dem schnurrt die "kaputte" Platte einwandfrei, auch die 2. Partition wird mittlerweile ausgiebig von mir genutzt , bisher ohne Probleme .

Nur die "Diagnosetools" meinen immer noch, die Platte sei defekt und empfehlen den Austausch Wink
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Beitrag23/27, Verfasst am: 15.05.2017, 15:57   

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Und die Platte läuft immer noch...

Ab und zu meckert Windows mal beim ersten Start und macht dann einen Check , bisher gab es aber noch keine Datenverluste.
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Beitrag24/27, Verfasst am: 17.05.2017, 00:23   

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Lieber Jürgen,

das sind solche unerklärlichen Dinge, vielleicht spinnt auch nur die SMART-Funktion?

Eine richtige konventionelle Festplatte hat eben doch deutliche Vorteile gegenüber einem Festspeichersystem. Nur im Laptop ziehe ich mir letzteres vor weil es geräuschlos und stromsparend ist.
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Beitrag25/27, Verfasst am: 29.12.2017, 22:31   

Betreff: Nun ist sie hin...
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So - nun war es so weit: Windows wollte nicht mehr starten und die "Starthilfe" vom MS meinte, sie könne diesen PC nicht reparieren. Spaßeshalber habe ich die Bundle-DvD für eine Neuinstallation mal benutzt. Die meinte, ich könne die Partition nicht für eine Neuinstallation benutzen, da "die Festplatte bald ausfallen würde" hm, woher weiss die das ??
Jedenfalls habe ich das ignoriert und die Installation lief durch. Allerdings ist man dann eben auf dem Stand beim Neukauf des Rechners - das wäre seeehr viel Arbeit gewesen, das wieder zu konfigurieren wie ich es gewöhnt bin.

Also die "geclonte" Platte eingebaut (leider auch schon Stand 9/2016), meine Backups eingespielt und alles i.O. bis auf die Änderungen von Gestern und EMails seit Oktober (bei mir kein echtes Problem) ...
Puh, das geht an die Nerven Wink

Aber das muss wirklich ein merkwürdiger Fehler sein. Mit Linux kann man auf die Platte zugreifen, Daten sind alle vorhanden, aber Windows will einfach nicht. Ich habe dann noch versucht, den bei der Neuinstallation angelegten "Windows.old" - Ordner unter Linux wieder in Windows umzubenennen. Tatsächlich wollte dann das alte Windows starten - endete aber bei der selben Fehlermeldung (kann diesen PC nicht reparieren). Da die Neuinstallation ja lief, muss es also ein Fehler in den Config-Dateien von Windows sein - nun ja, jetzt ist es egal Wink
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Beitrag26/27, Verfasst am: 30.12.2017, 00:57   

Betreff:
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Lieber Jürgen,

Zitat:
muss es also ein Fehler in den Config-Dateien von Windows sein

ich glaube eher, daß es am Dateisystem selbst liegt. Wenn sich Cluster überschneiden, ist Win mit seinem Latein am Ende und zwar jedes mir bekannte Win seit 95 Urversion. Aus unerfindlichen Gründen passiert das hin und wieder - die HDD selbst ist physikalisch dabei meistens absolut fehlerfrei.

Selbst bin und bleibe ich ja ein eingeschworener XP Anhänger und das aus einem ganz simplen Grund: XP erlaubt sich nicht, Ordner anzulegen und mir darauf dann den Zugriff zu verweigern - das gibt es erst seit W7 und genauso diese ganzen Updateorgien mit ihren Selbstaktivierungen und das auch noch, wenn alles derartiges vermeintlich Exclamation deaktiviert bzw. abgewählt worden ist. Einige dieser famosen "Dienste" lassen sich zwar aufrufen aber weder auf manuell umschalten noch gar beenden oder deaktivieren.
Es gibt nach meiner Überzeugung kein anderes System auf der Welt, welches seine Käufer und Nutzer derartig vergewaltigt wie es Windows tut.

Eine "Starthilfe" von MS kenne ich nicht, folglich habe ich die auch noch nie in Anspruch genommen weil ich XP immer wieder manuell zum Arbeiten überreden konnte. Allerdings nie im Leben unter NTFS! Das soll ja so suuuuper gut und sicher sein - möglich, mir ist es nur suspekt weil ich kein Werkzeug habe um dieses zu managen. FAT und FAT32 hingegen ist für mich beherrschbar - auch wenn mal eine Partition "weg" oder desolat ist. Freilich ist Handarbeit mühselig und mit Partitionen oberhalb 80 GB braucht man da kaum auf Erfolg hoffen - Gevatter Zufall hilft dann zuweilen doch das ist nicht erstrebenswert. Du hast ja sehr große Datenmengen zu bewältigen - da sieht es ganz anders aus, weil es manuell nicht mehr beherrschbar ist.

Vor vielen Jahren hatte ich ein kleines Proggy von Mc Affee, welches scheintote Festplatten bitweise ausliest und auch eine Diagnose der physischen Platte vornimmt. Dieses Proggy hat auf einer 1,44-er FDD locker Platz. Damals wußte man ein Floppylaufwerk noch zu schätzen denn gerade wenn nichts mehr gehen will - das geht immer oder das MB ist Schrott; RAM und CPU kann man ja einfach prüfen und ersetzen wenn es denn mal sein sollte. Doch das war nur bei aufgebohrten Maschinen zuweilen nötig Smile Allerdings dort eher noch der Grafikchip statt die CPU und wenn der verlötet ist und kein Steckplatz frei, sieht es dumm aus. Aber solche Exzesse versage ich mir seit langem!

Nach hin und her überlegen: Wenn Linux die Platte als i. O. klassifiziert, ist sie auch in Ordnung! Wenn es dann noch ein Testproggy des Plattenherstellers gibt, welches ebenso unter Linux nutzbar ist, dann wird sich das auch bestätigen. Zu MS ist mein Verhältnis seit Ewigkeiten gestört Mr. Green Als man mir klarzumachen versuchte, daß W98Se nicht unter einer 486-er CPU installierbar und lauffähig sei, war das Thema für mich durch und natürlich lief XP Pro auf dem altertümlichen Brett. Nicht eben rasend schnell, aber stabil. Mehr sollte es auch nicht, mit 64 MB RAM. Heute verlangt man fast das hundertfache an RAM und niemand gebietet dem Schwachsinn Einhalt - die Stromkonzerne freut es, wirklich brauchen tut es aber niemand denn eine wie gepriesen "rasende Geschwindigkeit" schafft man nicht mit mehr RAM - dazu braucht es ein besseres MB mit einem optimalen Chipsatz. Ob dann die hochgelobten Vierkernprozessoren wirklich ihr Geld wert sind wage ich zu bezweifeln.

Ich habe schon vor vielen Jahren mit BeOS, Zeta, Suse und anderen Linuxdistributionen herumexperimentiert - von MAC-OS ganz zu schweigen - und muß sagen, daß ich mit keinem der getesteten BS auf Dauer zufriedener als mit 98 SE / XP-Pro gewesen bin. Das hängt nicht nur damit zusammen, daß meine Programme eben nur für Windows geschrieben sind und ich keine Lust dazu habe, unter Linux ein Win zu emulieren aber auch mit der Hardware gibt es Schwierigkeiten und die sind nunmal gravierender als ein bockendes Proggy. Wenn es allerdings um Effizienz bei der Nutzung von Speicherplatz geht, wenn es um die Effektivität der Auslastung und Bereitstellung von RAM geht, kann man WIN in die Tonne kloppen. Ein Laptop mit einem XP läuft ungefähr halb so lange wie unter OS10. Das ist ja einfach durch umschalten der Part an der Uhr ablesbar. Die Frage ist doch: warum, wem nutzt das?

Was macht W7 mit der HDD? Niemand weiß es wirklich!

Ich bin und bleibe ein sturer alter Sack - halte an meinen Disketten fest weil das die sichersten Medien zur Verwahrung der Bankschlüssel sind und sollte in D das HBCI-System abgeschaltet werden, suche ich mir eben ein paar Banken im Ausland - hier bleibe ich dann nicht mehr denn für so einen Schrott wie Kartenleser werde ich meine Spargroschen nicht zum Fenster raus werfen.
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Beitrag27/27, Verfasst am: 30.12.2017, 01:14   

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Hallo Michael,

ja - XP ist ein Dauerrenner. Bei mir läuft immer noch ein XP-Rechner im Netz als Backup-Server, und zwar 24/7 - also permanent. Der läuft Monate ohne Neustart und hat auch mit Stromausfällen keine Probleme...

Na ja, aber zum täglichen Arbeiten habe ich mich doch sehr an mein abgespecktes Win7 gewöhnt - würde mir schwerfallen, darauf wieder zu verzichten. Man gewöhnt sich eben fast an Alles Wink

Das mit den Ordnern, auf die man dann nicht zugreifen kann, hat mich Anfangs auch sehr geärgert. Mittlerweile bin ich aber in der LAge, mir Zugriff auf jeden Ordner zu verschaffen , AUSSER: Temporäre Internetdateien...
Da lässt er mich nur teilweise 'ran. Aber auch dafür gibt es für mich eine Lösung: ich steuere den XP-Rechner per Fernbedienungssoftware und greife von dort aus auf den W7-Rechner zu - und schon kann ich auch in diesem Ordner Dateien entfernen, meist irgend welche Cache-Trümmer. Interessant ist: ich benutze gar keinen IE - trotzdem tauchen da immer wieder solche Dateien auf, durch den Windows-EMAilClient, scheinbar nutzt der IE-Anteile ...
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