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Musikstreaming
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19null5
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Beitrag1/4, Verfasst am: 09.06.2017, 11:17   

Betreff:   Musikstreaming
Zusatz:       Alles fließt mit Spotify und Co.
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Artikel im "Tagesspiegel" vom 8.6.2017:

Playlisten statt Alben, Apps statt Radio: Wie sich der Pop durch Streamingdienste wie Spotify, Apple Music und Tidal immer weiter vom Tonträger entfernt.

Viele Grüße aus Berlin
Hajo
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MGW51
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Beitrag2/4, Verfasst am: 13.06.2017, 15:26   

Betreff:  
Zusatz:       Es ist so schön bequem . . .
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Ja, das ist eine Entwicklung die sich nicht aufhalten läßt.
Ähnlich wie der Siegeszug des Wolframdrahtes in der Jahrzehnte dominierenden "Glühbirne", der den ineffizienten und zudem teuren Kohlefaden verdrängte. bis daß ein paar Schreibtischtäter das Ende des umweltfreundlichen Leuchtmittels per Verbot einzuläuten versuchten, wird es bald keine herkömmlichen Tonträger mehr geben.

Eine primitive Schallplatte hält ohne weiteres weit über 100 Jahre ihre Information abrufbereit. Ein Magnetband guter Qualität wird da auch nicht wesentlich schlechter abschneiden. Eine CD . . .

Das ist einfach gewollt, auch eine Form der Profitmaximierung.

Mir persönlich wird es nicht im Vollrausch einfallen irgendeinen der genannten Dienstanbieter aufzurufen - "meine" Musik habe ich, so immer mir danach ist, stets greifbar zur Hand. Ich benutze ja nichtmal mehr ein Radio, weder im Haus noch im Auto, außer wenn es was zu löten gibt.

Also, auch meine Gewohnheiten haben sich ziemlich drastisch verändert und das ganz sicher nicht wegen diesen neumodischen Diensten sondern einfach deswegen, weil mir das hechelnde Geseier jener allgegenwärtigen Überflieger die sich selbst als Moderatoren betiteln und mit ihrer unterirdischen Sprachkultur zu früheren Zeiten nichtmal als Pförtner eine Anstellung bekommen hätten, dermaßen auf die Nerven geht daß es schon physischen Schmerz verursacht. Vielleicht bin ich hysterisch? Und wenn schon - ohne Geplärre lebt man gesünder! Das ist nachweisbar.

Mir stellt sich die Frage, was nach der Digitalisierung kommen wird.

Zitat:
Houston, wir haben ein Problem!

_________________
Grüße aus der Lausitz von MichaelZ.

Sie sehen selbst, Sie hören selbst - urteilen Sie selbst! (Kurt Maetzig, 1911 - 2012)
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TipFox
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Beitrag3/4, Verfasst am: 14.06.2017, 11:14   

Betreff:
Zusatz:       Es ist so schön bequem . . .
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MGW51 schrieb wie folgt:


Mir stellt sich die Frage, was nach der Digitalisierung kommen wird.



Nach der Digitalisierung kommt natürlich die Quantisierung - und danach vermutlich die Desintegration Wink
(Ja - ich weiss dass auch bei der Digitalisierung schon quantisiert wird ...)

Fakt ist: was man heute in TV/Radio/Tonträger als "Musik" angeboten bekommt ist so unterirdisch schlecht, dass sich keine HiFi-Anlage mehr lohnt - und das hat nichts mit der Musikrichtung zu tun...
Na ja, passt ja - der "Durchschnittshörer" besitzt ja nur noch ein "Smartphone" - mit "HD-Sound" *BRECH*

Besonders eklatant ist es beim sogenannten "HD-Fernsehen", scheinbar ist die Tonqualität der Bildqualität untergeordnet worden - "Digitalklingeln" / Bässe Fehlanzeige - jedenfalls ungenießbar!

Insofern macht es schon Sinn, keine Musik mehr zu kaufen, sondern einfach auf YouTube zu gehen - schlechter als im TV ist das auch nicht.

Dass in Zukunft keine reinen UKW-Radios mehr verkauft werden dürfen, habt Ihr ja sicher mitbekommen.
"Was - Ihr wollt kein DABxxx ? Dann zwingen wir Euch!"

Bericht bei Heise
_________________
Gruß TipFox
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MGW51
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Beitrag4/4, Verfasst am: 16.07.2017, 15:57   

Betreff:
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Jürgen schrieb wie folgt:
Nach der Digitalisierung kommt natürlich die Quantisierung


Lieber Jürgen,
meine Frage war ja nicht ohne Hintergedanken - so, daß ich es einfach mal in den Raum stelle wie lange es wohl brauchen wird, bis sich die Menschheit selbst "wegdigitalisiert" oder alternativ doch darauf besinnt, daß es auch noch was anderes gibt als den krankhaften Wahn beim Nachbar in den Kühlschrank oder unter die Bettdecke zu schauen.
Es sei dahingestellt, ob solche Funktionen "nur" von sogenannten Diensten - die ja nur unser Bestes wollen - oder praktisch von jedermann genutzt werden; Mißbrauch ist und bleibt es allemal. Doch der willfährige Bürger ist es erst, der diesen Mißbrauch gegen sich selbst überhaupt möglich macht. Da werden die Menschen praktisch "gezwungen" sich sowas unnützes wie ein Smartphone zu kaufen denn in vielen Fällen werden normale und vor allem sichere Techniken einfach nicht mehr angeboten, totgeschwiegen oder auch weggelogen und nur solcher Käse in Variationen offeriert. Das fängt bei Straßenbahnfahrscheinen an - ja ich weiß, noch kann man die im Vorverkauf oder am Automaten kaufen, passendes Kleingeld und Kenntnis der jeweiligen Standorte vorausgesetzt. Wie gesagt. NOCH ! Die Bundesbahn will Fahrscheine in naher Zukunft gänzlich abschaffen weil sich das Smartphone automatisch beim Einstieg in den Waggon -wo auch immer - einloggt und beim Ausstieg ebenso was dann für die zurückgelegte Wegstrecke den Preis ermittelt und freilich umgehend abbucht. Stelle ich mir lustig vor mit einer Prepaid-Karte - na gut, ich weiß nicht ob das mit Smartphone überhaupt möglich ist oder ob diese Dinger permanent eingeschaltet sein müssen.

Ich will mich darüber nicht beschweren denn ich nutze keines dieser Verkehrsmittel mehr seit ich vor fast 40 Jahren aufs Dorf gezogen bin.

Anders sieht es aus wenn man ein Bankkonto einrichten will. Da hat man dann etwa bei der Commerzbank die Wahl zwischen der Nutzung von Automaten in der Filiale - echte, klassische Bankschalter gibt es ja längst nicht mehr - wofür auch ordentliche Gebühren verlangt werden oder man knickt ein und läßt sich zu sowas unsicherem wie "Onlinebanking" breitschlagen. Will man dagegen Homebanking machen, dann kann es schonmal ein paar Wochen dauern ehe die "Fachkräfte" in der Filiale begriffen haben um was und vor allem WIE es gehen muß. Von sich aus bieten die es ja nicht an - beherrschen das Thema sowieso nicht - und vermutlich sollen sie es auch nicht anbieten. Dabei ist das die einzig sichere Möglichkeit um ein oder mehrere Konten bei unterschiedlichen Banken zu führen; sicher deswegen, weil bei HBCI KEIN Browser zwischengeschaltet und damit keine gefälschte Bankenseite dem Nutzer etwas vorgaukeln kann. Allerdings funktioniert das Ganze nicht mit so einem albernen Smartphone sondern es braucht schon einen ordentlichen Rechner, auch Laptop, PC oder MAC, mit Telefon- oder DSL-Anschluß. Das Bankingprogramm mit allen Daten und Archiven kann auf einem USB-Stick liegen, die Signaturdatei (je Bankhaus eine einzige, egal wieviele Konten dort sind) auf einem separaten Datenträger wie Diskette, Stick oder SD-Karte gespeichert ist eine bombensichere Variante wenn der Zugriff auf das Programm oder gar den Stick selbst auch noch paßwortgeschützt wird. Ein Smartphone kann da nicht näherungsweise mithalten - sowohl was Sicherheit als auch Bedienkomfort betrifft. Es gibt also keinen vernünftigen Grund den Kunden sowas anzudienen . . . außer, die jeweilige Bank partizipiert auf irgendeine Weise davon.

Tja, vor 30 Jahren war ich noch regelmäßiger Rundfunkhörer weil man sich das damals noch anhören konnte. Wir hatten hier im Grenzgebiet zwar nur wenige Sender auf UKW empfangbar aber wir hatten sie allesamt in Deutsch! Heuer, mit dem auf 108 MHz erweiterten Frequenzbereich kommt Sender an Sender - nur ohne externe Hochantenne hört man fast ausschließlich polnisch / tschechisch und das war es dann. Nicht weil es keine deutschen Stationen gäbe sondern weil deren Feldstärke unter aller Kanone ist. Gut, das deckt sich weitestgehend mit deren Inhalten, ausgenommen mal den DLF, doch der ist eben auch nur halbwegs vernünftig in Mono empfangbar. Eine Hochantenne habe ich längst nicht mehr - beim Neubau des Daches mußte sie samt Drehvorrichtung weichen und mir fehlt deswegen auch nichts.

Wenn in absehbarer Zeit auch kein deutscher Sender mehr in FM strahlt, habe ich wenigstens noch die Stationen in den Nachbarländern um Geräte in der Praxis zu testen. Das gilt übrigens auch für die Mittelwelle. Noch.

So lange ist es doch gar nicht her, als wir von Mittelwelle Bandaufnahmen gemacht haben! Sogar auf KW war das zeitweise in akzeptabler Qualität ohne Fading möglich.

Natürlich ändern sich Techniken im Laufe der Zeit, einfach weil sie zunehmend bedienfreundlicher - zumindest sollten sie das! - und vor allem einfacher für den Anwender werden. Die Frage nach Sinn und Nutzen stellt sich nicht weil die vom Anwender nicht wirklich beeinflußt werden kann - außer er verweigert aktiv und nachhaltig deren Akzeptanz sprich Kaufverweigerung, Nutzungsblockade. Dem steht allerdings der Herdentrieb entgegen und ganz allgemein ist der stärker weil schon die Kleinkinder daraufhin dressiert werden.



Also ich selbst, da bin ich mir ganz sicher, werde es nicht erleben / zulassen, daß mein Leben "durchdigitalisiert" wird und eine Quantisierungsrevolution kommt zu meinen Lebzeiten sicher nicht in Gang. Es soll nicht gegen technische Trends gewettert werden - die lassen sich nicht aufhalten - nur muß jeder Mensch für sich entscheiden, ob er eine Entwicklung betrachtet, annimmt oder gar uneingeschränkt akzeptiert. Ich schreibe ja auch mit einer Tastatur, könnte sogar mit sprachsteuerung schreiben was ich aber bewußt nicht will. Doch ebensowenig giert es mich zurück zu Schiefertafel oder Federhalter. Naja, 1. Klasse ist lange her und damals fing es eben so an - weil es keine Schulhefte in ausreichender Menge gab. Trotzdem haben wir schreiben und lesen gelernt. Ohne Ähpp Mr. Green
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Grüße aus der Lausitz von MichaelZ.

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