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Stempelung in Rot - Rimlockröhren, was steckt dahinter?
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HTS
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Beitrag1/11, Verfasst am: 20.11.2006, 23:26   

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Hallo Röhrenfreunde,

ich kann auch nicht mit letzter Gewissheit sagen, warum manche Wald-und-Wiesen-Röhren rot gestempelt wurden, habe aber die Vermutung, das es Prüfröhren sind. Solche lagen besonders gut in ihren technischen Daten und wurden von Radiowerkstätten für Vergleiche bei der Reparatur verwendet. Damit diese nicht versehentlich im Kundengerät verblieben, wurden sie farbig markiert.

Es gab aber auch bei den Spezialröhren von Valvo rot gestempelte Röhren. Hier stand die rote Stempelung für Langlebensdauerröhren. Andere Stempelfarben waren gelb (Weitverkehr), blau (Luftfahrt) und grün (Rechenanlagen).

Mitte bis Ende der 30er gab es noch sogenannte rote Röhren. Diese Bezeichnung betrifft gleich 2 Reihen: 1. 6,3-Volt-geheizte Röhren, zunächst für Autoradios. Und 2. die Röhren der Ostmark -- heutiges Österreich (rot gekennzeichnet) durften aus Lizenzgründen nicht ins Deutsche Reich exportiert werden.



Gruß, Hans-Thomas
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Holger66
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Beitrag2/11, Verfasst am: 19.12.2006, 20:27   

Betreff:   Stempelung in Rot - Rimlockröhren, was steckt dahinter?
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Hallo Kollegen,

ich habe zwei rot bedruckte Rimlocks, genauer UCH42 von Valvo bekommen. Valvo-Logo und Typbezeichnung sind rot, die Losnummer weiß gedruckt.

Was kann der Grund dafür gewesen sein ?



Gruß
Holger
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WolfgangB
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Beitrag3/11, Verfasst am: 19.12.2006, 21:27   

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Hallo Holger,

so eine rot bedruckte Valvo Röhre besitze ich auch, eine DL41.

Den Sinn der roten Bedruckung kenne ich allerdings auch nicht.



Beste Grüße Wolfgang
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mike jordan
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Beitrag4/11, Verfasst am: 19.12.2006, 21:40   

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Hallo Kollegen,

das ist ganz einfach. Als 1948/ 49 bei uns die Rimlock 41... und 42... eingefuehrt wurden, kamen die aus Eindhoven, auf jeden Fall nicht aus Hamburg. Die waren genau wie díe ersten D.. 91 alle rot gestempelt.



mike
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GeorgS

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Beitrag5/11, Verfasst am: 19.12.2006, 23:17   

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Hallo,


hat das irgend etwas mit den "roten Röhren" der 30er zu tun?

Oder hatten die in Eindhoven nur rote Stempelfarbe?



Gruß
Georg
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mike jordan
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Beitrag6/11, Verfasst am: 19.12.2006, 23:37   

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Hallo Georg,


da kann ich nur raten.

Tatsache ist, ich war 1949 als youngster ins Labor als Verdrahtungskuenstler abgestellt. Dort wurde zu den Typen 246W /GW 396W mit 11er Stahlröhren, die Typen 326W, 346GW und der 288GW mit Rimlock entwickelt, dann nach dem Boy 216B mit Mazda 91 er, der kleine Boy und der grosse Boy, das ist der mit der DK41 wie sie wolfgang zeigt. Auch die 91 er waren damals rot.

Alle diese Röhren waren rot. Bei ebay und im RMorg sieht man immer noch diese uralten Tuben.


MIKE
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Holger66
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Beitrag7/11, Verfasst am: 20.12.2006, 09:24   

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Hallo, liebe Kollegen,

so, das ist also des Rätsels Lösung. Da beide Röhren noch ausgezeichnete Werte im Funke brachten, hatte ich an etwas wie Langlebensdauer-Röhren gedacht. In Wirklichkeit ist es also sowas wie eine holländische "Vorserie".
Ich brauche die, um ein Telefunken-Gerät zu testen (Operette 52GW), welches einfach nicht so recht will. Drin ist eine UCH42 in normaler Ausführung von Telefunken. Wenn ich da mehr dazu sagen kann, mache ich einen extra-Thread im passenden Bereich dazu auf.



Gruß
Holger
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mike jordan
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Beitrag8/11, Verfasst am: 21.12.2006, 07:52   

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Hallo Hans-Thomas,



Schaut mal da hin:

http://www.radiomuseum.org/dsp_picture.cfm?Image_Id=22320&Model_Id=1846

http://www.radiomuseum.org/dsp_picture.cfm?Image_Id=88904&Model_Id=7767



ich werde noch weitere Belege suchen.
nix fuer ungut!


mike
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bwieck
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Beitrag9/11, Verfasst am: 23.12.2006, 02:12   

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Hallo Mike


Diese Links funkionieren aber nur wenn man in der Radiouniversität eingetragenes Mitglied ist...
nix für ungut!



Weihnachtliche Grüße
Björn
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Beitrag10/11, Verfasst am: 23.12.2006, 11:11   

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Halo Bjoern, hallo Leser.

Das ist natuerlich ein Fehler von mir.
Das kommt davon, wenn man eigene Bilder in fremden Vitrinen ausstellt.
Ich bringe das gelegentlich in Ordnnung.

An einer anderen Stelle im WWW wurde ich ja "angezaehlt" und muss mich dort wehren



mike
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JacobR.
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Beitrag11/11, Verfasst am: 01.01.2007, 23:24   

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HTS schrieb wie folgt:
Mitte bis Ende der 30er gab es noch sogenannte rote Röhren.

Diese Bezeichnung betrifft gleich 2 Reihen:
  1. 6,3-Volt-geheizte Röhren, zunächst für Autoradios. Und
  2. die Röhren der Ostmark -- heutiges Österreich (rot gekennzeichnet) durften aus Lizenzgründen nicht ins Deutsche Reich exportiert werden.


Rote Röhren waren mit Ausnahme von Deutschland in praktisch allen Ländern Europas sehr erfolgreich und wurden daher auch Transkontinental- Serie genannt.

Nur in in Deutschland verhinderte Telefunken mit seinem Röhrenmonopol die Einführung dieser fortschrittlichen neuen Röhren. Sie erschienen ab 1936 u. A. in Frankreich und blieben bis zur Ablösung durch die Rimlockröhren bis etwa 1949 / 1950 überall weit verbreited.

Ein Teil dieser Roten Röhren war auch ausdrücklich für KFZ- Anwendung zugelassen, das meint vielleicht Hans-Thomas mit 2 Reihen ? Ansonsten handelt es sich zunächst um eine 6,3 V- Außenkontaktsockel- Reihe, die über Jahre hinweg weiterentwickelt wurde und zu der später noch Octalserien darunter auch solche für 100 mA- Serienheizung (U1-Serie) und für Batteriebetrieb (D21- Serie) hinzukamen.

Ab 1948 erschienen die ursprünglich Roten Röhren letztendlich doch auch noch in Deutschland, allerdings in gold umgefärbt !


Hobbygrüße, Jacob
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Die Sockel sind schon an den Röhren!
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