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Netzstecker - Schukostecker
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MGW51
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Beitrag1/6, Verfasst am: 07.07.2007, 16:55   

Betreff:   Netzstecker - Schukostecker
Zusatz:       Bauformen - Anschlußausführungen
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Immer und überall ein Reizthema - Unsicherheiten oder schlicht Unwissenheit führt dann schnell zu kontroversen Debatten. Anbei ein Beispiel, wie man es nicht selten antreffen kann und wie es sich mir zeigte.


Gleich vornweg: Hier dran ist nichts gepfuscht!
Das mag auf den ersten Blick so scheinen, tatsächlich entspricht das, was Ihr hier sehen könnt dem Zustand bei Werksauslieferung anno 1962.

Den Spätgeborenen zur Kenntnis: Damals begann sich der Schukostecker erst langsam zu etablieren und die Ausrüstung mit Schukoinstallationen war noch krass in der Minderheit. Daß der Schutzleiteranschluß stets um das gewisse Stück länger als L und N zu sein hat, ist eine Forderung die sich erst viel später auf Grund der Erkenntnisse aus der Praxis ergab.

Wenngleich nach heutigen Richtlinien also falsch, belasse ich diesen Anschluß so wie er ist. Das gesamte Gerät befindet sich in unberührtem Originalzustand, die Riemen eingeschlossen. Im Falle eier notwendig werdenden Reparatur an der Anschlußleitung würde dann allerdings auch an diesem Stecker eine entsprechende Korrektur Erfolgen.
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Grüße aus der Lausitz von MichaelZ.

Die Reform der Rechtschreibung ist ein Symptom dafür, daß die Deutschen ihre Sprache nicht lieben.
(Eugen Ruge, Schriftsteller, 2018)
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Beitrag2/6, Verfasst am: 07.07.2007, 21:30   

Betreff:
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Hallo Michael,

ein schönes Stück Geschichte - genau so sahen praktisch alle Schukostecker früher aus Wink

Nebenbei sehe ich da noch eine andere "Sünde": verlötete Litzenenden, das bricht oder lockert sich unter der Schraube ...
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Gruß TipFox

Zuletzt bearbeitet von TipFox am 26.07.2016, 11:06, insgesamt einmal bearbeitet
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MGW51
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Beitrag3/6, Verfasst am: 07.07.2007, 22:26   

Betreff:
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Das war damals so, es wurde generell verzinnt, der Schutzanschluß manchmal auch als Messing-Ringöse verpreßt. Bei Reparaturen an "schwarzen" und kaum mehr lötbaren Strippen haben wir kurze Stückchen von Kuliminen als Endhülse aufgepreßt. Das gab dann wieder problemlose Verhältnisse.

Ich öffne generell alle Stecker an alten Geräten um sowohl die Eingeweide auf Korrosionsschäden zu prüfen, als auch mich von dem betriebssicheren Zustand der Steckverbindung zu überzeugen. Die visuelle Kontrolle ist durch keine Messung zu ersetzen.
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TipFox
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Beitrag4/6, Verfasst am: 03.02.2014, 00:12   

Betreff:
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Hallo Michael,

Du hast Recht - so sahen damals praktisch alle Stecker innen aus. Nur: ganz original ist das nicht !

Der Schutzleiter zeigt Quetschspuren - das ist bei korrektem Anschluss auch der alten Stecker nicht normal.

Die Ursache ist einfach: über die Jahre lockern sich die Schrauben - und der brave "Heimwerker" schraubt sie wieder fest und bemerkt gar nicht, dass das Kabel etwas nach hinten aus der Schelle gerutscht ist - und schon ist die Isolierung "zerquetscht" Wink . In Deinem Fall ist es aber noch unbedenklich ...
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Gruß TipFox
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MGW51
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Beitrag5/6, Verfasst am: 03.02.2014, 01:21   

Betreff:
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Lieber Jürgen,

Deine Deutung ist nicht von der Hand zu weisen!

Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, welche in Anbetracht der minimalen Betriebsstunden dieses Gerätes wohl die wahrscheinlichere ist:

Es war durchaus üblich, daß solche "niederen Arbeiten" wie es das konfektionieren von Anschlußleitungen dem Grunde nach ja ist, extern an kleine private Handwerksbetriebe, an Schulen oder auch reine Privatpersonen vergeben wurden. Da konnte man sich schon ein paar Märker hinzuverdienen denn es wurde grundsätzlich nach Stückzahl vergütet. Das war absolut legal! Der Betrieb konnte dafür eigenen Arbeitskräfte für andere Aufgaben freisetzen und zudem sparte man auch noch Arbeitsplatzkosten ein. Der Materialtransport zum Auftragnehmer und zurück ist im Regelfalle vom Betrieb durchgeführt worden - mit eigenem Betriebsfahrzeug oder per Werkvertrag mit einer Gütertaxe.

Es waren also nicht zwingend fachlich ausgebildete Arbeitskräfte hierbei am werkeln und - wenn man sieht wie extrem kurz hier der Schutzleiter geraten ist, dann kann man sogar davon ausgehen, daß beim manuellen Biegen der ersten Öse ein Fehler unterlaufen war. Die Strippe ließ sich aber zum Glück gerade noch für einen zweiten Versuch hernehmen. Deckel drauf und gut!

Das ist hier wirklich nur eine, meine Vermutung die aus meiner Kenntnis der damaligen Situation resultiert. Wenn Du liest: Schulen - dann gleich noch eine Erklärung: An allen Schulen gab es Arbeitsgemeinschaften in allen Klassenstufen und Ausrichtungen und - es gab in jeder Klasse eine Klassenkasse! Diese wurde zum einem mit einem Festbetrag jährlich befüllt, zum anderen hatten die Schüler es selbst in der Hand, wie sie weitere Zechinen erwirtschafteten um dann, irgendwann, eine Ausfahrt oder auch Fete zu finanzieren. Das organisierte sammeln sogenannter Sekundärrohstoffe (Flaschen, Gläser, Papier, Schrott etc.) nahm dabei eine zentrale, weil volkswirtschaftlich wichtige Rolle ein. Darüberhinaus unterstützten sogenannte Patenbrigaden aus allen Bereichen der Wirtschaft "ihre" Patenklasse auf verschiedene Weise. Ziel war immer "Kohle machen" resp. "Kohle sparen" durch bereitstellung geldwerter Leistungen wie z. B. ein kolo Reisebus, kolo Aufenthalt im betriebl. Ferienobjekt etc. Und in diesem Zusammenhang wurden auch Gegenleistungen seitens der Schüler erbracht. Eine solche Leistung wäre z. B. die Konfektionierung von tausend Strippen. Rechnet man das mal 3,50 Mark, kommt schon ordentlich was zusammen - man muß stets das Preisgefüge wie es in der DDR herrschte vor Augen haben!

Jedes angeschlossene Kabel durchlief zwar dann im Werk die Schutzleiterprüfung und daß die problemlos absolviert wurde, davon darf man getrost ausgehen.

Mir sind solche Fälle nicht fremd - deswegen auch mein eingangs gemachter Hinweis darauf, daß ich generell jeden Stecker eines Reparaturgerätes öffne. Schon immer und völlig unabhängig von der schlußendlichen elektrischen Schutzleiterprüfung.
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Beitrag6/6, Verfasst am: 03.02.2014, 03:04   

Betreff: Unterrichtstag in der Produktion
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UTP - das war der "Unterrichtstag in der Produktion". 14-tägig gingen alle Schüler ab der 7. Klasse in einen Partnerbetrieb für einen Schultag in die Produktion. Feilen, Sägen, Hobeln, Bohren - all die Grundkenntnisse eines Handwerks lernten die Schüler hier kennen. Sie wurden aber auch in der entsprechenden Produktion des Betriebes eingesetzt: Ich habe beim "Volkseigenen Elektromaschienenbau" (VEM) Cottbus auch einfache Verdrahtungen an Schaltschränken ausgeführt. Später habe ich in diesem Betrieb meine Lehre als Elektromonteur gemacht.
Gut möglich, daß Michaels Stecker an einem "UTP" von einem Schüler angeschlossen wurde ...

Viele Grüße
Hajo
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