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Bittorf Modell 51
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MGW51
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Beitrag1/1, Verfasst am: 29.11.2009, 18:13   

Betreff:   Bittorf Modell 51
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Die Typbezeichnung ist hier ebenfalls imaginär!
Bittorf hatte den Geräten der ersten Serien keine weitere Bezeichnung außer seinem Namen gegeben.

Hier nun die Fassungszeichnung, datiert vom 18.12.1950, wie sie für das Modelljahr 1951 zutreffend sein dürfte.
Und da ist es klar ersichtlich: über der Miniaturfassung, die hier bemerkenswerterweise 7+1-polig - also mit Mittelstift(!) - ausgeführt wird, finden wir sowohl eine Noval- als auch eine 9+1-polige Preßglasröhrenfassung.
Daß erstere im Gegensatz zur Miniaturfassung keinen Mittelkontakt aufweist mag daran liegen, daß die wenigen Typen 9+1-poliger Miniaturröhren erst viel später auf den, wohl ausschließlich amerikanischen Markt gelangt sind. Hierzulanden entwickelte man stattdessen den 8 und späterhin 11-poligen Gnomsockel, dem aber nur ein sehr kurzes Dasein beschieden war. Obwohl die Entwicklung der Gnomserie bereits 1949 einsetzte, findet sich bei Bittorfs Röhrenprüfern weder die letztlich verworfene 8-polige Gnomfassung noch gar deren endgültige 11-polige Ausführung. Da die Entwicklung der Gnomröhren bereits 1953 abrupt eingestellt wurde, scheint so eine Fassung tatsächlich niemandem gefehlt zu haben. Der 10-polige Miniaturröhrensockel, der Dekalsockel, kam in der DDR erst auf den Markt als das Lebenslicht der Röhren schon am verlöschen war; Wir finden ihn serienmäßig bei den Geräten RPG64A und RPG70. Sonderbarerweise ist die neue Preßglasröhrenfassung auch wieder mit einem 10. Kontakt gezeichnet. War das nur einer vorauseilenden Idee entsprungen oder gibt es tatsächlich solche Röhren mit Mittelkontakt, analog zu den Loctaltypen die ebenso über einen neunten Anschluß am Führungsstift verfügen?
Es sollte auch gut zu erkennen sein, daß die zwei zusätzlichen Kontakte an der Stahlröhrenfassung nachträglich eingezeichnet worden sind. Sowas wäre absurd, wenn es nicht mindestens ein Vorläufermodell mit ebenso vorherigen Zeichnungen gegeben hätte. Leider liegen mir bisher keine früher datierten Zeichnungen vor.


_________________
Grüße aus der Lausitz von MichaelZ.

Die Reform der Rechtschreibung ist ein Symptom dafür, daß die Deutschen ihre Sprache nicht lieben.
(Eugen Ruge, Schriftsteller, 2018)
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