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R21 Reportage-Magnettongerät, RFZ 1961
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19null5
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Beitrag16/26, Verfasst am: 22.01.2012, 00:49   

Betreff: RFZ, R21 Reportage-Magnettongerät, 1961
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Hajo muß jetzt aber ab an die Matratze, morgen früh geht es es in den Urlaub nach D Smile

Nur so noch auf die Schnelle:





Das sind Kopfträger von einer SJ103 und einer T2221.

Der Vorgänger von der R21, das R20, hatte v=9,5 und auch einen Wiedergabeteil. Wog aber über 7 kg !
Für den Umschnitt wird im BB z.B ein KB100 genannt !!

Das R21 wog nur 2,7 kg. Für die Reporter natürlich sehr vortelhaft.

Erst nach dem R21 wurde das R20-1 gebaut. Im BB steht unter EntwicklungsGründe:
Nach Entwicklung des Reporter-Magnettongerätes R21 war es naheliegend, das größere und schwerere Gerät R20 in seinen elektro-akustischen Eigenschaften soweit zu verbessern, daß es anspruchsvolleren Aufgaben gewachsen ist.

Das R20-1 hatte wieder v=19,05 und als Wiedergabegerät wird ein BG20 genannt.

Die kleinen Bänder vom R21 werden wohl auf einem KB100 gelandet sein ....
(Ich hatte mal 1973/74 ein vom Sender Cottbus aussortiertes KB100 bekommen)

Gute-Nacht-Gruß
Hajo
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MGW51
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Beitrag17/26, Verfasst am: 24.02.2012, 00:42   

Betreff:
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Der Thread war an der Stelle versandet, wo mir die Spucke wegblieb.

Ein KB100 hätte ich nun wirklich nie im Leben auf dieser Position vermutet!

Die Frage nach dem Ursprung der Köpfe im R21 ist damait zwar nicht beantwortet, dafür hat sich eine zweite Frage hinzugesellt: Was für Köpfe waren in dem benannten KB100 montiert - sofern das noch erinnerlich sein sollte?

Das Thema KB100 ist ja eine ganz andere Baustelle, auf der ich auch schon vor Jahren geackert hatte und einen seit Jahrzehnten bei mir fest verdrahteten Irrtum korrigieren mußte, konnte, durfte. Dem voran ging aber noch ein Paukenschlag der besonderen Art. Doch das gehört nicht hier her und es sollte eigentlich vom Rainer mal wiedergegeben werden.
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Grüße aus der Lausitz von MichaelZ.

Die Reform der Rechtschreibung ist ein Symptom dafür, daß die Deutschen ihre Sprache nicht lieben.
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Beitrag18/26, Verfasst am: 04.03.2012, 21:17   

Betreff:
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Herr C. Handwerck hat auf eine entsprechende Anfrage per Mail geantwortet:
Zitat:
Zur R21:
Das überspiel wurde von Bandmaschinen gemacht, die 9,53'er Bandgeschwindigkeit konnten. Z.B. die R29 und dann natürlich alle Nachfolgemodelle. Das lief so: Bandteller abschrauben, Bandspule auf den Dreizack stecken, Band einlegen und los gings. Manchmal wurde die Spule vorher auch auf Bobby umgespult, aber eher selten. Die Bänder hielten dem Bandzug eigentlich immer stand, und wenn es nur für's überspiel reichte Smile

Vielen Dank "SenderWeimar" !

Hajo
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capstan
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Beitrag19/26, Verfasst am: 11.03.2012, 13:30   

Betreff:
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Hallo Hajo,

dann war es ja genau so wie von Michael bereits demonstriert?
Die Wortbeiträge konnten also nicht wie üblich gleich nach dem Vorspann beginnen, da noch Band für's Einfädeln auf den großen Maschinen benötigt wurde.
Vielleicht wurde auch ein längerer Vorspann angeklebt?

Aber wer verwendete nun die speziellen KB100 und wie waren die zurechtgemacht?

Gruß

Bernd
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19null5
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Beitrag20/26, Verfasst am: 11.03.2012, 23:32   

Betreff:
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Hallo Bernd,

Wortbeiträge, die der Reporter von draußen mit seinem tragbaren Aufnahmegerät ins Funkhaus brachte, wurden generell auf 38,1 cm/s überspielt. Dieses 38-er Band wurde dann auf einer Cutter-Maschine (z.B R34 = SJ105) im warsten Sinne geschnitten (Zeitvorgabe, Versprecher usw.). Dabei wurde auch die benötigte Länge Vorspannband angebracht.
Die Länge des Vorspannbandes auf den originalen Spulen der Reportergeräte dürfte paktisch kaum eine Rolle gespielt haben, da der Reporter nach dem Start des Gerätes bestimmt nicht mit dem Passieren der Schnittstelle am Kopf seinen Beitrag zu sprechen anfing. Vielleicht hat Ihm die Technik auch gesagt, daß er erst mal einige Sekunden laufen lassen soll ... Smile

Viele Grüße
Hajo
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MGW51
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Beitrag21/26, Verfasst am: 04.01.2018, 13:12   

Betreff:
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capstan schrieb wie folgt:
Wieviele dieser R21 werden denn damals in Umlauf gebracht worden sein?
Ob denn jede Rundfunkstation damit ausgestattet wurde ist doch zu bezweifeln.


Für mich gab es nie einen Grund, die "flächendeckende" Ausstattung der Reporter des DDR-Rundfunks mit den R21 in Frage zu stellen da dieses Gerät letztlich nicht nur eine erhebliche Arbeitserleichterung bedeutete, es diente zugleich auch als "Botschafter" für die Leistungsfähigkeit der Entwicklungs- und Fertigungsbereiche des RFZ.

Nun haben wir aber ein greifbares Ergebnis in Form eines Typenschildes vorliegen:


Ein anderes Foto zeigt den Prüfstempel vom 16.12.1964 und wenn wir nun die Zahl 221 als Endmarke für 1964 annehmen, dann ist das erstmal eine Rechengröße die als Unsicherheitsfaktor eine gewisse Ausfallquote einschließt. Als realitätsnah ist diese mit 5 % anzusetzen was einem Volumen von 10 Geräten entspricht.
Nun habe ich keinen Personalschlüssel vorliegen, aus dem die Zahl der Reporter und Korrespondenten abzuleiten wäre. Wir dürfen aber davon ausgehen, daß es erheblich mehr als nur 60 . . . 70 Personen gewesen sind und damit haben wir einen Bezug zur jährlichen Fertigungszahl von ca. 70 Einheiten in den Jahren 62 bis 64.
Der Stempel von 1969 in Hajos Gerät ist dabei etwas unklar, wenn nicht irreführend und das aus dem Grunde, weil wir nicht wissen, welche Bewandnis es damit auf sich hat! Mir persönlich scheint es durchaus auch möglich, daß dieser Stempel das Kontrolldatum nach einer Revision bzw. gründlichen Instandsetzung im RFZ wiedergibt. Da der Bedarf ja tatsächlich endlich war gehe ich einfach nicht von einer so langen Fertigungsepoche aus.

Abgesehen von der Bedarfsdeckung beim Rundfunk, liefert uns dieses Exemplar gleich noch einen weiteren Beweis dafür, daß es sich hier nicht nur um ein paar wenige Geräte sondern um eine wirkliche Serienproduktion handelt, deren Anwenderkreis weit über das Einsatzgebiet beim Deutschen Demokratischen Rundfunk hinausreichte. Es wurden also nachweislich auch andere gesellschaftliche Bedarfsträger - eine übliche Begrifflichkeit jener Zeit, die von etwas schlichtgestrickten Aufklärern unserer Tage selbstverständlich als "Stasi und Vopo" interpretiert wird - mit diesen Geräten ausgestattet.
Achtung Ironie:
Aber vllt. ist der Volkseigene Fischhandel auch die Tarnbezeichnung der Stasihauptabteilung "Maritime Aufklärung" und ich habe das nur verdrängt Shocked

Also, da haben wir es ja wieder: Kulturhäuser, Stadt- und Betriebsfunkstudios, Massenorganisationen etc. waren mit entsprechenden finanziellen Mitteln ausgestattet um sich solche Gerätschaften auch leisten zu können.


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Beitrag22/26, Verfasst am: 05.02.2018, 00:23   

Betreff: Neuer Besitzer gefunden!
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Nur zur allgemeinen Information:

Das R21 des Volkseigenen Fischhandel hat einen neuen Besitzer in Österreich gefunden.

Wer also noch eines haben möchte, muß warten bis wieder mal ein solches Teilchen auftaucht. So selten ist das alles nicht gewesen, nur weil es eben bloß zum Aufzeichnen geht, hat es anscheinend nicht viele Begehrlichkeiten geweckt.
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capstan
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Beitrag23/26, Verfasst am: 05.02.2018, 22:51   

Betreff:
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Letztens gab es in einer ebay- Auktion ein Angebot über drei spezielle Magnetband- Kassetten, welche zum ersten DDR Röhren- Reportage- Tonbandgerät gehören sollen, es nannte sich "KMG1".

Hat jemand davon schon mal etwas gehört?

Gruß
Bernd
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MGW51
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Beitrag24/26, Verfasst am: 06.02.2018, 00:47   

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Lieber Bernd,

das KMG 1 hat einen Vorgänger!
Das ist das "Reporto-Ton", entwickelt und gebaut von Beyer & Preiß, Berlin, in der Galerie unter Fa. BEYCO zu finden.
In der Galerie haben wir eine umfangreiche Dokumentation dazu, auch vom KMG1 entsprechende Details.

Es sollte sich allerdings auch hier im Treffpunkt etwas dazu finden lassen. . .

Weiters auf den Seiten 38 / 39 von "Die BG 19 Story". . .
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Beitrag25/26, Verfasst am: 06.02.2018, 12:14   

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Hier die links zu den entsprechenden Seiten in der Galerie:

"Tonreporter" von Beyco Beyer & Preiß Berlin

"KMG1" vom Werk für Fernmeldewesen Berlin

Gruß aus Berlin
Hajo
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capstan
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Beitrag26/26, Verfasst am: 06.02.2018, 16:11   

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Danke Hajo, sehr interessante, eigenwillige Konstruktion.

Gruß
Bernd
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